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Samstag, 24. September 2016

Bundesregierung beobachtet Lage der Menschenrechte in Brasilien

Berlin. Die Bundesregierung hat sich alarmiert über mögliche Rückschritte in der Menschenrechts- und Sozialpolitik in Brasilien nach der Amtsenthebung der demokratisch gewählten Präsidentin Dilma Rousseff geäußert. Auf Anfrage der Linksfraktion sagte Michael Roth (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt: "Uns sind natürlich, genau wie Ihnen, Befürchtungen über Rückschritte im Bereich der Menschenrechtspolitik, aber auch der Sozialpolitik bekannt, und diese Befürchtungen werden von uns sehr ernst genommen."

Michael Roth (hier rechts im Bild, stehend) - QUELLE: BUNDESTAG.DE

Samstag, 17. September 2016

Frankfurt – Brasilien: Erfolgreicher Rauschgiftspürhund Fee

Am 12. Juli 2016 stellten Zollbeamte des Hauptzollamts Frankfurt am Main 2,5 Kilogramm Kokain in einem Reisekoffer aus Sao Paulo (Brasilien) sicher. Zunächst kontrollierte ein Hundeführer mit seinem Rauschgiftspürhund Fee das Transitgepäck. Beim Abschnüffeln der Koffer zeigte der Zollhund reges Interesse an einem blauen Hartschalenkoffer. Bei der manuellen Kontrolle des Gepäckstücks stellte der Beamte eine auffällige Verdickung der Seitenwände fest. Beim Anbohren dieser Wände trat ein weißes Pulver hervor, welches im Rauschgiftschnelltest auf Kokain positiv reagierte.

Hund Fee das Transitgepäck. Beim Abschnüffeln der Koffer zeigte der Zollhund reges Interesse an einem blauen Hartschalenkoffer (Foto: Zoll)

Donnerstag, 15. September 2016

Argentinien: Siemens plant Investitionen in Milliardenhöhe

Das argentinische Ministerium für Produktion, die argentinische Agentur zur Förderung von Investitionen und Handel (Investment and Trade Promotion Agency) und Siemens wollen künftig eng zusammenarbeiten. Auf dem argentinischen Business Investment Forum in Buenos Aires unterzeichneten Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, Lisa Davis, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Francisco Cabrera, argentinischer Minister für Produktion, und Juan Procaccini, Vorsitzender der argentinischen Investment and Trade Promotion Agency, eine entsprechende Absichtserklärung (Letter of Intent).

Argentiniens neuer Präsident Mauricio Macri führt das Land zur
freien Marktwirtschaft zurück (Foto: Macri)

Montag, 5. September 2016

Lateinamerika: Engagement zum globalen Wiederaufbau der Wälder zahlt sich aus

Die von der Bundesregierung angestoßene „Bonn Challenge“ zeigt Wirkung. Mittlerweile gibt es aus 36 Ländern, Organisationen und Unternehmen Zusagen, rund 113 Millionen Hektar bedrohter Wälder wieder aufzubauen. Am Wochenende haben Malawi und die Vereinigung guatemaltekischer Waldreservate ihre Zusagen für den Aufbau von 4 Millionen Hektar Wald bekannt gegeben. „Die von der Bundesregierung 2011 mit angestoßene Aktionsplattform Bonn Challenge zum Wiederaufbau der Wälder zahlt sich aus.

Zusagen für den Aufbau von 4 Millionen Hektar Wald bekannt gegeben (Foto: Latinapress)

Montag, 22. August 2016

Chile setzt auf Windparks aus Deutschland

wpd hat an Chiles historisch größter Ausschreibung für Stromlieferungen teilgenommen und sich im Markt behauptet. Wie das Energieministerium am Mittwoch abend offiziell bekannt gab, erhielten drei teilnehmende wpd Projekte einen Zuschlag. Damit sichert sich wpd sogenannte „Power Purchase Agreements“ (PPA) über 786,8 GWh im Jahr mit 20 Jahren Laufzeit ab 2021. „Das gesamte Team freut sich sehr über diesen großen Erfolg und geht hochmotiviert in die nächste Projektphase“, so wpd Vorstand Dr. Hartmut Brösamle. „wpd wird die Projekte mit einem Volumen von 350 MW nun mit Hochdruck weiter entwickeln – wir haben also viel vor!“

Donnerstag, 18. August 2016

Uruguay: Neue Vertretung in Deutschland

Mit Fame Creative Lab hat das Tourismusministerium von Uruguay eine neue Agentur für alle touristischen Belange auf dem deutschsprachigen Markt ernannt. Seit dem 15. August kümmert sich das Team um die Gründerinnen Karin de Carvalho und Isabell Böck um das südamerikanische Land. Direkte Ansprechpartnerin für Reisebüros und -veranstalter ist Berenice Pardo, sie ist unter der E-Mail-Adresse uruguay(at)fame-creativelab.com und der Telefonnummer 0 69 / 24 75 61 84 zu erreichen.

Uruguay hat neben 500 Kilometern Küste auch schier endlose Pampa zu bieten.
Foto: AbNachUguay
Ein wichtiges Thema werden für das Team von Fame Creative Lab Kooperationen, Inforeisen und Schulungsmaßnahmen sein. „Uruguay ist eines der sichersten Länder Lateinamerikas und auch vom Zikavirus verschont geblieben. Uruguay lässt sich hervorragend mit allen anderen südamerikanischen Zielen kombinieren und hat unheimlich viel zu bieten“, heißt es.

Vizetourismusminister Benjamin Liberoff freut sich über steigende Zahlen aus Deutschland: „2015 besuchten 18.690 deutsche Touristen unser Land, 2016 liegen wir im ersten Halbjahr schon bei 10.815 – und die starken Monate kommen erst noch.“

touristik-aktuell

Freitag, 12. August 2016

Argentinien: Working Holiday Program – Bis zu ein Jahr Deutschland bereisen

Seit Juni 2016 können junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren ganz einfach bis zu ein Jahr Deutschland bereisen und so mehr über Kultur und Alltagsleben der Bundesrepublik erfahren. Die Vereinbarung wurde am 2. Juni 2016 von den beiden Außenministern Argentiniens und Deutschlands, Susana Malcorra und Dr. Frank-Walter Steinmeier, in Buenos Aires unterzeichnet und ist seitdem in Kraft.

Seit Juni 2016 können junge Menschen im Alter von 18 bis 30 Jahren ganz einfach bis zu ein
Jahr Deutschland bereisen und so mehr über Kultur und Alltagsleben der
Bundesrepublik erfahren (Foto: Alex Proimos)
Das Visum soll in erster Linie dem Ferienaufenthalt dienen. Aber wenn das Geld knapp wird, kann man auch Ferienjobs annehmen – ohne aufwändig eine Arbeitsgenehmigung zu besorgen. Eine Arbeitsaufnahme ist bis zu sechs Monate im Laufe des Jahres möglich. Das dafür notwendige Visum können argentinische Staatsangehörige bei jeder deutschen Auslandsvertretung, die zur Visumerteilung befugt ist, beantragen. Deutsche Interessenten wenden sich an Botschaft bzw. die Generalkonsulate Argentiniens in Deutschland.

latina-press

Link zum Merkblatt der deutschen Botschaft

Dienstag, 9. August 2016

Olympische Spiele in Brasilien: Die Skepsis überwiegt

Vertreter von NGOs und politischen Parteien bezweifeln sozialpolitischen Nutzen und verweisen auf hohe Gewaltrate. Debatte auch um Folgen des Dopings

Berlin/Rio de Janeiro. Brasilien-Experten, Menschenrechtsaktivisten und Vertreter politischer Parteien haben sich zurückhaltend zu den sozialpolitischen Folgen der Olympischen Spiele im brasilianischen Rio de Janeiro geäußert. Amerika21 hat im Bundestag und bei Fachorganisationen nachgefragt.

Dächer einer Favela in Rio de Janeiro, Brasilien
QUELLE: PAULA LE DIEU

Donnerstag, 28. Juli 2016

Bonner Regierung schützte Colonia Dignidad bis kurz vor Ende der Diktatur in Chile

Außenamt trotz früher Berichte bis 1987 untätig. BND wusste 1966 von "KZ-ähnlichen Methoden" in der Sekte. Bundestagsbeschluss von 2002 kaum umgesetzt

Berlin. Westdeutsche Behörden hatten früher als bisher bekannt Hinweise auf Verbrechen in der deutschen Sektensiedlung Colonia Dignidad in Chile. Zugleich deckten Bonner Diplomaten das Regime von Sektenchef Paul Schäfer bis 1987 und damit bis zur Endphase der Diktatur von Augusto Pinochet.



Bayerische Idylle im ehemaligen Folter- und Todeslager: Die Colonia Dignidad heißt
heute Villa Baviera - QUELLE: XARUCOPONC
E

Samstag, 23. Juli 2016

Bundesbehörden halten Akten zur Militärdiktatur in Argentinien geheim

Sperrvermerke betreffen Dokumente beim BND, Kanzler- und Außenamt. Widerspruch zu Aussagen von Regierungsvertretern. Kritik von Opposition


Berlin. Mehr als 30 Jahre nach Ende der Militärdiktatur in Argentinien (1976-1983) hält die Bundesregierung nach wie vor Akten über die Rolle der westdeutschen Politik und Diplomatie unter Verschluss. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, die amerika21 exklusiv vorlag. Demnach finden sich in den Archiven des Bundesnachrichtendienstes (BND), des Bundeskanzleramtes und auch des Auswärtigen Amtes Dokumente mit Bezug zur Militärdiktatur, die mit einem sogenannten Sperrvermerken versehen sind. Sie sind nicht öffentlich einsehbar. Normalerweise werden Akten aus Bundesbeständen nach 30 Jahren automatisch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Militärschule ESMA: Hier wurden tausende interniert und dann ermordet
QUELLE: FERNNANDO

Sonntag, 17. Juli 2016

Gaucks Staatsbesuch in Chile entrüstet Opfer der Colonia Dignidad - Herzlichkeit in Uruguay

Bundespräsident gibt deutscher Regierung keine Mitschuld an Foltermorden. Verurteilter Täter zu Gast bei Empfang in Residenz des Botschafters in Chile

Santiago de Chile/Montevideo. Angehörige und Opfer der Menschenrechtsverletzungen in der deutschen Sektensiedlung Colonia Dignidad in Chile zeigten sich vom Staatsbesuch des Bundespräsidenten Anfang der Woche enttäuscht. Zum Eklat kam es, als bekannt wurde, dass der verurteilte Straftäter der Kolonie, Reinhard Zeitner, am Mittwoch als Gast auf dem offiziellen Präsidenten-Empfang in der Botschafterresidenz in Santiago anwesend war. Begleitet wurde Joachim Gauck auf seiner Lateinamerika-Reise von Wirtschafts- und Verbandsvertretern. Sie endete gestern mit einem dreitägigen Aufenthalt in Uruguay.

Bundespräsident Gauck und Uruguays Präsident Tabaré Vazquez (rechts)^
QUELLE: PRESIDENCIA.GUB.UY

Freitag, 15. Juli 2016

Was verbindet Uruguay und Deutschland?

Montevideo (dpa) - Die gemeinsame Geschichte von Deutschland und Uruguay geht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Auf der Suche nach Arbeit und Wohlstand verließen damals Tausende Deutsche ihre Heimat, um in dem kleinen südamerikanischen Land mit seinen heute 3,4 Millionen Einwohnern eine neue Existenz zu gründen. In der Hauptstadt Montevideo entstand schon 1857 die erste deutsche Schule Südamerikas. Seit 1916 gibt es eine Deutsch-Uruguayische Handelskammer.

Während der NS-Diktatur bot Uruguay vielen deutschsprachigen Juden Zuflucht. Heute leben dort etwa 10 000 Deutsche und 40 000 Menschen mit deutschen Wurzeln.

Deutschland ist einer der größten Importeure uruguayischer Waren in Europa. Güter im Wert von rund 264 Millionen Euro waren es 2015, vor allem Nahrungsmittel und Rohstoffe. Die Deutschen exportierten Waren im Wert von gut 448 Millionen Euro nach Uruguay, Maschinen und Chemische Erzeugnisse standen dabei an erster Stelle. Rund 60 deutsche Unternehmen sind derzeit in Uruguay vertreten.

europeonline-magazine

Dienstag, 5. Juli 2016

Argentiniens Präsident Mauricio Macri trifft Kanzlerin Angela Merkel

Staatsbesuch soll Wirtschaftsinvestitionen in Argentinien ankurbeln. Macri für Freihandel mit EU. Kritik an Staatschef wegen Verwicklung in Steuerflucht

Berlin. Argentiniens Präsident Mauricio Macri trifft am heutigen Dienstag in Berlin mit Kanzlerin Angela Merkel zu einem Arbeitsessen im Bundeskanzleramt zusammen. Hauptziel des Staatsbesuches vom 4. bis zum 6. Juli in Deutschland ist es, für mehr Handel zwischen beiden Staaten zu werben. Laut einer Presseerklärung des Bundespresseamtes sollen neben den Wirtschaftsbeziehungen die politischen Entwicklungen in Lateinamerika erörtert werden. Macri wird bei seiner Reise durch Europa von Außenministerin Susana Malcorra und Kabinettschef Marcos Peña begleitet.

Macri und seine Ehefrau Juliana Awada bei der Ankunft in Berlin am Montag
QUELLE: CASA ROSADA

Freitag, 1. Juli 2016

Frankfurt – Chile: Flugzeug der Latam macht Notlandung in Madrid

Der Pilot eines Flugzeugs der chilenischen Fluggesellschaft „Latam Airlines“ hat am Mittwoch (29.) kurz nach Verlassen des Flughafens in Frankfurt einen Notfall an Bord erklärt und die Maschine vom Typ Boeing 787-8 Dreamliner sicher sich in Madrid – Barajas gelandet. Die Kabinenbesatzung von Flug LA705 hatte über „mögliche Gase“ in der Passagierkabine berichtet, der Luftfahrzeugführer aktivierte das Notfall-Protokoll.

Die "LATAM Airlines Group" ist die größte Fluggesellschaft in Lateinamerika
(Foto: LATAM)
Nach Berichten der Airline kamen bei der Notlandung keine Passagiere zu Schaden. „LATAM Airlines bedauert die Unannehmlichkeiten und bekräftigt ihr Engagement für die Sicherheit der Passagiere. Alle geeigneten Maßnahmen wurden getroffen, um die Ursache so schnell wie möglich zu klären und den Flug nach Santiago de Chile fortsetzen zu können“, lautete die Erklärung des Unternehmens.

latina-press

Donnerstag, 30. Juni 2016

Ex-Sicherheitschef von VW in Brasilien zur Kollaboration mit Diktatur angehört

Opfer fordern Schuldanerkennung von VW do Brasil. Ehemaliger Oberst weist alle Vorwürfe zurück. Staatsanwalt will neue Dokumente von Mutterkonzern

São Paulo. Bei der Bundesstaatsanwaltschaft in São Paulo schreiten die Ermittlungen gegen den deutschen Autobauer Volkswagen voran. Im Rahmen der jüngsten Anhörungen vom Donnerstag musste unter anderem der ehemalige Sicherheitschef des Unternehmens, Adhemar Rudge, zu den Vorwürfen der Kollaboration mit dem Militärregime (1964-1985) und Verletzungen von Menschen- und Arbeitnehmerrechten Stellung nehmen. Rudge war damals Oberst der Streitkräfte.

Adhemar Rudge und Dr. Pedro Machado
QUELLE: MINISTÉRIO PÚBLICO DO ESTADO DE SÃO PAULO

Peru: Deutscher Tourist stirbt am Machu Picchu

Ein deutscher Tourist ist am Mittwochnachmittag (29.) Ortszeit in der Nähe der peruanischen Inka-Zitadelle Machu Picchu über einen hohen Abhang gestürzt und dabei gestorben. Nach Berichten lokaler Medien hatte der als Oliver Pats identifizierte Mann Aufnahmen in einem gesperrten Bereich rund um die gut erhaltene Ruinenstadt gemacht und andere Touristen gebeten, ein Foto von ihm aufzunehmen.



Dabei hatte der 51-jährige das Gleichgewicht verloren und stürzte mehr als 100 Meter ab. Laut Polizei war er sofort tot, die Staatsanwaltschaft hat mit ihren Ermittlungen begonnen.

latina-press

Mittwoch, 29. Juni 2016

José Mujica in Berlin: Kein Vertrauen in die OAS, Hoffnung auf Frieden in Kolumbien

Ehemaliger Präsident auf Einladung der Ebert-Stiftung in Deutschland. Auftritt bei Fachtagung und im Iberoamerikanischen Institut. Besuch von Flüchtlingsunterkunft

Berlin. Die Organisatoren einer Deutschland-Reise des ehemaligen Präsidenten Uruguays (2010-2015), José Mujica, haben eine positive Bilanz des Besuchs gezogen. Der ehemalige Staatschef und heutige Senator des linksgerichteten Parteienbündnisses Frente Amplio hatte sich in der vergangenen Woche auf Einladung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) vor allem in Berlin aufgehalten. Dort hatte er unter anderem als Hauptredner an der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung (ADLAF), einem fachübergreifenden Zusammenschluss von Forschungsinstituten und Einzelwissenschaftlern, teilgenommen.

José Mujica bei der ADLAF-Tagung in Berlin
UELLE: FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG

Dienstag, 28. Juni 2016

Bundespräsident Gauck reist nach Chile und Uruguay

Bundespräsident Joachim Gauck und Daniela Schadt reisen vom 11. bis 17. Juli 2016 zu Staatsbesuchen in die Republik Chile und nach Uruguay. Während seines Besuchs in Chile vom 11. bis 14. Juli 2016 führt der Bundespräsident in Santiago de Chile zunächst politische Gespräche, unter anderem mit der Staatspräsidentin, Vertretern von Parlament und Regierung sowie der Judikative. Gemeinsam mit der Staatspräsidentin eröffnet er ein Deutsch-Chilenisches Forum der deutschen politischen Stiftungen.

Bundespräsident Joachim Gauck und Frau Daniela Schadt (Foto: bundespraesident/Steffen Kugler)

Mittwoch, 22. Juni 2016

Thyssenkrupp modernisiert einen der größten Flughäfen Brasiliens

Knapp zwei Monate vor dem Start des weltweit größten Sportevents sind die Modernisierungsarbeiten in einem der größten Flughäfen Brasiliens abgeschlossen. In Zukunft sorgen 25 Aufzüge und 21 Fahrtreppen, 14 Fahrsteige sowie 58 Fluggastbrücken von thyssenkrupp für einen komfortablen und schnellen Transport der über 17 Millionen Passagiere, die pro Jahr den Flughafen RIOgaleão besuchen. Insgesamt dauerten die Modernisierungsarbeiten 13 Monate.

Bei der Abwicklung des größten Passagierflugzeugs A380 werden mindestens
zwei Brücken pro Flugzeug benötigt (Foto: Latinapress

Donnerstag, 2. Juni 2016

Deutscher Außenminister Steinmeier zu Reise nach Lateinamerika aufgebrochen

Berlin. Der deutsche Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) ist am Donnerstag zu einer einwöchigen Lateinamerika-Reise aufgebrochen. Nach einem Aufenthalt in Argentinien, wo er unter anderem mit Präsident Mauricio Macri zusammenkommt, wird Steinmeier am Samstag nach Mexiko weiterfliegen. Begleitet wird der Minister von einer großen Kultur- und Wirtschaftsdelegation. Mit dabei sind auch vier Bundestagsabgeordnete.

Auf seiner Lateinamerika-Reise besucht der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD)
Argentinien und Mexiko - QUELLE: HEINRICH-BÖLL-STIFTUNG