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Montag, 22. August 2016
Chile setzt auf Windparks aus Deutschland
wpd hat an Chiles historisch größter Ausschreibung für Stromlieferungen teilgenommen und sich im Markt behauptet. Wie das Energieministerium am Mittwoch abend offiziell bekannt gab, erhielten drei teilnehmende wpd Projekte einen Zuschlag. Damit sichert sich wpd sogenannte „Power Purchase Agreements“ (PPA) über 786,8 GWh im Jahr mit 20 Jahren Laufzeit ab 2021. „Das gesamte Team freut sich sehr über diesen großen Erfolg und geht hochmotiviert in die nächste Projektphase“, so wpd Vorstand Dr. Hartmut Brösamle. „wpd wird die Projekte mit einem Volumen von 350 MW nun mit Hochdruck weiter entwickeln – wir haben also viel vor!“
Sonntag, 21. August 2016
Oberster Gerichtshof von Argentinien stoppt Erhöhung der Gaspreise
Buenos Aires. Der Oberste Gerichtshof Argentiniens hat einstimmig die im März dieses Jahres vorgenommenen Erhöhungen der Gaspreise durch die Regierung von Präsident Mauricio Macri gedeckelt. Mit Beschluss vom Donnerstag darf bis auf weiteres die Preiserhöhung im Vergleich zu Dezember 2015 die Marke von 400 Prozent nicht übersteigen. Höhere Tarife bezeichnete das Gericht als "irrational". Es stellte fest, dass die Regierung die verfassungsmäßige Pflicht einer vorherigen öffentlichen Anhörung nicht erfüllt habe. Von der Entscheidung ausgenommen sind Unternehmen jeder Größe.
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| Einstimmige Entscheidung des Obersten Gerichtshofs: Preiserhöhungen müssen sozial verträglich sein - QUELLE: TWITTER @OETEC |
Montag, 4. Juli 2016
Brasilien: Stromkonzern „Eletrobrás“ kündigt Streik an
Die Mitarbeiter des brasilianischen Energieunternehmens „Eletrobrás – Centrais Elétricas Brasileiras“ haben für Montag (4.) einen 72-stündigen Streik angekündigt. Die Mehrheit des Aktienkapitals des Unternehmens wird vom brasilianischen Staat gehalten, nach Angaben der Gewerkschaften soll eine von der Interimsregierung geplante Privatisierung verhindert werden. Ebenfalls fordern die Beschäftigten höhere Löhne.
Freitag, 1. Juli 2016
Argentinien – China: Absichtserklärung für den Bau von zwei Kernkraftwerken unterzeichnet
Argentinien und China haben am Donnerstag (30.) eine Absichtserklärung für den Bau von zwei Kernkraftwerken in dem südamerikanischen Land unterzeichnet. Nach Angaben des Ministeriums für Energie sollen die Projekte von chinesischen Banken finanziert werden. Der Bau des ersten Kernkraftwerks soll im ersten Quartal 2017 beginnen, Baubeginn für die zweite Anlage ist für das zweite Quartal 2019 vorgesehen.
„Mit diesen Projekten setzt die argentinische Regierung konkrete Zeichen hinsichtlich ihres Engagements für den Ausbau der Stromerzeugung und speziell in Bezug auf die nukleare Energieerzeugung“, argumentierte das Ministerium. Bereits im März dieses Jahres wurden Gespräche für den Bau der Atomkraftwerke begonnen – die geschätzten Kosten belaufen sich auf rund 15 Milliarden US-Dollar.
latina-press
| Brasilien, größtes Land in Lateinamerika, nutzt seit über 30 Jahren die Atomenergie (Foto: Gob) |
latina-press
Donnerstag, 12. Mai 2016
Bolivien unterzeichnet Vertrag mit Siemens für Kraftwerkausbau
Yacuiba, Bolivien. Die deutsche Siemens AG und das staatliche Energieunternehmen Boliviens, ENDE Andina, haben einen Kooperationsvertrag für den Ausbau des thermoelektrischen Kraftwerks in Yacuiba unterzeichnet. Für das Projekt sind Investitionen in Höhe von 397,5 Millionen US-Dollar vorgesehen. Durch die Erweiterung soll die produzierte Strommenge der Einrichtung auf mindestens 320 Megawatt verdoppelt werden. Das deutsche Unternehmen kündigte ebenfalls die Gründung eines Ausbildungszentrums am Standort an. Insgesamt sollen die drei größten thermoelektrischen Kraftwerke des Landes unter Beteiligung von Siemens erweitert werden.
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| Feierliche Vertragsunterzeichnung zwischen der Siemens AG und ENDE Andina in Yacuiba, Bolivien. (links: Präsident Morales, mittig am Tisch, in schwarz: Siemens-Chef Joe Kaeser) QUELLE: ABI |
Donnerstag, 21. April 2016
Chile: Großauftrag für deutsches Unternehmen der Windenergiebranche
Senvion, ein führender Hersteller für Windenergieanlagen weltweit, hat mit Mainstream Renewable Power, einem internationalen Unternehmen für Wind- und Solarenergie, einen Vertrag über die Lieferung und Installation von insgesamt 93 Turbinen für zwei Windparkprojekte in Chile über insgesamt 300 Megawatt (MW) geschlossen. Beide Verträge enthalten noch aufschiebende Bedingungen. Die Windparkprojekte Sarco und Aurora gehören Aela Energia, einem Joint Venture von Actis (60%) und Mainstream Renewable Power (40%). Mit diesen beiden Projekten stellt Senvion Turbinen für die Versorgung von insgesamt 196.000 Haushalten mit grüner Energie zur Verfügung.
| Senvion Turbinen für die Versorgung von insgesamt 196.000 Haushalten mit grüner Energie (Foto: Senvion GmbH 2014) |
Dienstag, 8. März 2016
Sowitec baut Vestas-Windpark in Uruguay
Sonnenbühl – Sowitec gibt die finale Investitionsentscheidung für den Windpark Vientos de Pastorale in Uruguay bekannt. Finanzpartner ist das Madrider Unternehmen Bow Power. Die Windkraftanlagen liefert der dänische Hersteller Vestas.
Vestas wird die 16 Turbinen des Typs V126-3.3 MW für das 52,8 MW umfassende Projekt im Südwesten Uruguays liefern. Auch Windenergie-Projektierer und Betreiber Sowitec aus Sonnenbühl in Baden-Württemberg bleibt in dem Projekt weiterhin investiert.
Samstag, 27. Februar 2016
Hallenbad mit Heizung Made in Uruguay
Wir waren gestern zum Assado in der Nähe von Canelones Stadt eingeladen. Was uns dort enorm beeindruckt hat, war ein Hallenbad, das als solches in Uruguay schon eher selten vorkommt. Das ganze Anwesen wurde in den 70/80er Jahren nach europäischen Richtlinien erbaut.
Freitag, 15. Januar 2016
FRV schließt Finanzierung eines Photovoltaik-Projekts mit 65 MW in Uruguay ab
Der unabhängige Solarstrom-Produzent Fotowatio Renewable Ventures (FRV, Madrid, Spanien) meldete am 13.01.2016 den Abschluss eines Kreditvertrags über 81,9 Millionen US-Dollar mit der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB), um das Photovoltaik-Kraftwerk La Jacinta in Uruguay zu bauen.
Zum ersten Mal finanziert die IDB damit ein PV-Vorhaben in Uruguay. Mit einer Nennleistung von 65 Megawatt wird La Jacinta eines der größten Photovoltaik-Kraftwerke in Lateinamerika.
Zum ersten Mal finanziert die IDB damit ein PV-Vorhaben in Uruguay. Mit einer Nennleistung von 65 Megawatt wird La Jacinta eines der größten Photovoltaik-Kraftwerke in Lateinamerika.
Donnerstag, 31. Dezember 2015
Brasilien importiert Strom aus Urugay
Brasilien wird Strom aus Uruguay beziehen. Nach einem Erlaß durch das brasilianische Energieministerium ist mit dem Nachbarland ein bis 2018 gültiges Abkommen geschlossen worden. Hintergrund sind leere Stauseen im Nordosten, Südosten und im zentralen Westen des größten Landes in Lateinamerika, durch welche die Stromproduktion beeinträchtigt ist. Der Stromimport aus Uruguay wird als „ausserordentlich und temporär“ bezeichnet. Bezogen werden soll der Strom aus den grenznahen Kraftwerken Uruguays in Rivera und Santana do Livramento.
| Schon im Jahr 2015 hat Brasilien aus dem Nachbarland Argentinien Strom importiert (Foto: ambienteenergia) |
Freitag, 4. Dezember 2015
Dieses kleine Land hat etwas geschafft, das weltweit einmalig ist
Ausgerechnet ein kleines Land in Südamerika hat geschafft, wovon Umweltschützer weltweit träumen. Dieses Jahr wurden fast 95 Prozent der Elektrizität Uruguays und 55 Prozent des Gesamtenergiebedarfs dort aus erneuerbaren Energien bezogen.
Weltweit kann sich (leider) kein Land mit diesem Wert messen. Zum Vergleich: Der weltweite Durchschnitt an der Energiebereitstellung durch erneuerbare Energien liegt bei gerade mal 12 Prozent. Besonders bemerkenswert: Deutschland gilt mit rund 30 Prozent zwar als Vorreiter, kann aber von Werten wie Uruguay bisher nur träumen.
Weltweit kann sich (leider) kein Land mit diesem Wert messen. Zum Vergleich: Der weltweite Durchschnitt an der Energiebereitstellung durch erneuerbare Energien liegt bei gerade mal 12 Prozent. Besonders bemerkenswert: Deutschland gilt mit rund 30 Prozent zwar als Vorreiter, kann aber von Werten wie Uruguay bisher nur träumen.
Dienstag, 28. Juli 2015
In eigener Sache - Heizen mit der Sonne
Man kann über Uruguay vieles sagen, aber die Sonne lässt sich hier nicht lumpen und scheint bis zu 230 Tage pro Jahr. Auch in der kalten Jahreszeit überwiegen die Sonnentage. Was liegt also näher, als diese Energie im Winter zum Heizen zu nutzen. Dazu benötigt man entweder eine große Fensterfläche die zur Sonne ausgerichtet ist oder einen Solar-Warmluft-Kollektor.
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| Prototyp Solar-Warmluft-Kollektor für Wandmontage |
Samstag, 13. Juni 2015
Uruguay: 90 Prozent grüner Strom
Das lateinamerikanische Land ist auf dem besten Wege zur Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern
Die Regierung Uruguays hat sich zum Ziel gesetzt, noch in diesem Jahr den Anteil der erneuerbaren Energieträger an der Stromproduktion auf 90 Prozent anzuheben. (Zum Vergleich: In Deutschland waren es 2014 knapp 28 Prozent.) Das sollte nicht besonders schwierig sein, denn 2013 waren es bereits 84 Prozent.
Die Regierung Uruguays hat sich zum Ziel gesetzt, noch in diesem Jahr den Anteil der erneuerbaren Energieträger an der Stromproduktion auf 90 Prozent anzuheben. (Zum Vergleich: In Deutschland waren es 2014 knapp 28 Prozent.) Das sollte nicht besonders schwierig sein, denn 2013 waren es bereits 84 Prozent.
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