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Mittwoch, 21. September 2016

Morales will Bolivien durch Binnenmarkt und Gasexport stärken

Die Regierung Morales strebt Stärkung der Lebensmittelindustrie an. Südamerikanisches Land will auch Paraguay mit Gas beliefern

La Paz. Präsident Evo Morales hat die Bevölkerung in Bolivien dazu angehalten, nationale Produkte zu konsumieren. Dies ist Teil seiner Strategie, die wirtschaftliche Entwicklung voran zu treiben und den Binnenmarkt zu stärken. Der Andenstaat strebt außerdem die Rolle als wichtigster Energieversorger Südamerikas an.

Boliviens Staatsoberhaupt Evo Morales will die Wirtschaft
stärken QUELLE: XAVIER GRANJA CEDEÑO
 CANCILLERÍA DEL ECUADOR LIZENZ: CC BY-SA 2.0

Samstag, 20. August 2016

Antiimperialistische Militärakademie in Bolivien gegründet

Einrichtung soll Gegenpol zum US-amerikanischen Einfluss auf die Armeen in Lateinamerika und der Karibik bilden. Eröffnung durch Evo Morales

Santa Cruz, Bolivien. Boliviens Präsident Evo Morales hat Mitte der Woche eine Militärakademie eröffnet, in der die Militärs in antiimperialistischen Theorien ausgebildet werden sollen. Die neue Bildungseinrichtung der Armee hat explizit zum Ziel, den politischen Einfluss der USA auf die Militärs in Lateinamerika und der Karibik einzudämmen. Bei der Einweihung waren auch die nicaraguanische Verteidigungsministerin Martha Ruiz Sevilla, ihr Amtskollege aus Venezuela, Vladimir Padrino López, und der Vize-Verteidigungsminister von Ecuador, Felipe Vega zugegen.

Präsident Morales bei seiner Rede vor dem Gebäude der Escuela Antiimperialista de los
Pueblos del Abya Yala y de las Fuerzas Armadas (FFAA) 'Juan José Torres'
QUELLE: ENZO DE LUCA/ABI

Sonntag, 3. Juli 2016

Evo Morales erhebt schwere Vorwürfe gegen US-Behörde DEA

La Paz. Boliviens Präsident Evo Morales hat erneut schwere Vorwürfe gegen die US-amerikanische Antidrogenbehörde DEA erhoben. Diese habe Einkünfte aus dem illegalen Verkauf von Drogen genutzt, um Regierungsfunktionäre in Bolivien zu schmieren und Agenten zu bezahlen, sagte der linksgerichtete Präsident. Seine Regierung hatte die DEA vor sechs Jahren des Landes verwiesen.

Der Präsident von Bolivien, Evo Morales, im Interview über das Massaker von
Villa Tunari vor 28 Jahren QUELLE: PRESIDENCIA.GOB.BO

Donnerstag, 12. Mai 2016

Bolivien unterzeichnet Vertrag mit Siemens für Kraftwerkausbau

Yacuiba, Bolivien. Die deutsche Siemens AG und das staatliche Energieunternehmen Boliviens, ENDE Andina, haben einen Kooperationsvertrag für den Ausbau des thermoelektrischen Kraftwerks in Yacuiba unterzeichnet.  Für das Projekt sind Investitionen in Höhe von 397,5 Millionen US-Dollar vorgesehen. Durch die Erweiterung soll die produzierte Strommenge der Einrichtung auf mindestens 320 Megawatt verdoppelt werden. Das deutsche Unternehmen kündigte ebenfalls die Gründung eines Ausbildungszentrums am Standort an. Insgesamt sollen die drei größten thermoelektrischen Kraftwerke des Landes unter Beteiligung von Siemens erweitert werden.

Feierliche Vertragsunterzeichnung zwischen der Siemens AG und ENDE
Andina in Yacuiba, Bolivien. (links: Präsident Morales, mittig am Tisch, in schwarz:
 Siemens-Chef Joe Kaeser) QUELLE: ABI

Dienstag, 3. Mai 2016

Großdemonstrationen am 1. Mai 2016 in ganz Lateinamerika

Großdemonstrationen am 1. Mai 2016 in ganz Lateinamerika
Märsche von Gewerkschaften und Linken in allen Staaten des Kontinents. Proteste geprägt von Folgen der Rohstoffkrise und Gegenwehr gegen rechte Angriffe

Caracas/ Havanna u.a. Die Demonstrationen zum 1. Mai in Lateinamerika standen in diesem Jahr im Zeichen wirtschaftlicher Probleme in Folge des Verfalls der Rohstoffpreise sowie der zunehmenden Angriffen der Rechten auf progressive Regierungen in der Region. Vor allem in Venezuela und Brasilien gingen Gewerkschaften und Linke gegen den Versuch auf die Straßen, die dortigen Regierungen zu stürzen. In beiden Fällen waren diese Proteste von teilweise harscher Kritik an der US-amerikanischen Politik in der Region begleitet.

Präsident Maduro in Venezuela inmitten der Demonstranten
QUELLE: ROBERTO GIL, AVN

Dienstag, 23. Februar 2016

Lateinamerika: Der Bruch der Bolivarischen Achse

Die Niederlage von Evo Morales bei der Volksabstimmung vom vergangenen Sonntag (21.) ist der neueste Schlag für die „Bolivarische Achse“ (eje bolivariano), deren Bruch bereits im Juli 2013 mit dem Tod des charismatischen venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez begann. Im Gegensatz zu Venezuela, Argentinien und Brasilien genießen die Präsidenten von Bolivien und Ecuador allerdings den Rückhalt bei der Bevölkerung, uneingeschränkte

Die Gründer der "Bolivarischen Achse": Hugo Chávez, Rafael Correa und Evo Morales
(Fotot: Reproducao)