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Donnerstag, 18. August 2016

Uruguay: Neue Vertretung in Deutschland

Mit Fame Creative Lab hat das Tourismusministerium von Uruguay eine neue Agentur für alle touristischen Belange auf dem deutschsprachigen Markt ernannt. Seit dem 15. August kümmert sich das Team um die Gründerinnen Karin de Carvalho und Isabell Böck um das südamerikanische Land. Direkte Ansprechpartnerin für Reisebüros und -veranstalter ist Berenice Pardo, sie ist unter der E-Mail-Adresse uruguay(at)fame-creativelab.com und der Telefonnummer 0 69 / 24 75 61 84 zu erreichen.

Uruguay hat neben 500 Kilometern Küste auch schier endlose Pampa zu bieten.
Foto: AbNachUguay
Ein wichtiges Thema werden für das Team von Fame Creative Lab Kooperationen, Inforeisen und Schulungsmaßnahmen sein. „Uruguay ist eines der sichersten Länder Lateinamerikas und auch vom Zikavirus verschont geblieben. Uruguay lässt sich hervorragend mit allen anderen südamerikanischen Zielen kombinieren und hat unheimlich viel zu bieten“, heißt es.

Vizetourismusminister Benjamin Liberoff freut sich über steigende Zahlen aus Deutschland: „2015 besuchten 18.690 deutsche Touristen unser Land, 2016 liegen wir im ersten Halbjahr schon bei 10.815 – und die starken Monate kommen erst noch.“

touristik-aktuell

Freitag, 8. Juli 2016

Tourismus Peru: Täglich 14 Tonnen Müll am Machu Picchu

Die Lage nahezu in den Wolken am Rande des Amazonasgebiets macht die Inkazitadelle Machu Picchu zu einem magischen Ort. Jahr für Jahr besuchen mehr als eine Million Touristen die gut erhaltene Ruinenstadt. Die Kulturorganisation der Vereinten Nationen hat in den vergangenen Jahren mehrfach Kritik am Massentourismus geäußert, der die terrassenförmige Stadt bedroht. Um die bedeutende Stätte zu schützen, empfahl die UNESCO den Besucherstrom auf 2.500 Menschen pro Tag zu beschränken. In den letzten Monaten hat sich der Besucherandrang wieder deutlich auf rund 3.000 erhöht, der Ansturm bedroht das einzigartige Erbe der Menschheit.

Die Lage nahezu in den Wolken am Rande des Amazonasgebiets macht die Inkazitadelle zu einem magischen Ort
(Fotos: Alex Proimos)

Nach Angaben von Mariano Castro, stellvertretender Minister für Umwelt, hinterlässt jeder Besucher im Durchschnitt täglich zwischen 450 und 700 Gramm Abfall. Die Behörde betont, dass Lösungen für dieses Problem gefunden werden müssen. Jeden Tag werden in und um die Ruinen 14 Tonnen Müll gesammelt (hauptsächlich PET-Flaschen), der zu 70% von den Besuchern und zu 30% von der lokalen Bevölkerung erzeugt wird. Die Abfälle werden täglich gesammelt, aber nur zweimal pro Woche mit der Bahn abtransportiert.

latina-press

Montag, 4. Juli 2016

Friedensvertrag in Kolumbien: Auf dem Weg zum Tourismus-Paradies

Das historische Waffenstillstandsabkommen zwischen der kolumbianischen Regierung und der linksgerichteten Terrororganisation „FARC“ (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) ist unterzeichnet. Nach gut 50 Jahren bewaffnetem Konflikt stellt dies sicherlich die Chance auf einen grundlegenden Wandel dar, die Tourismusbranche erwartet einen gewaltigen Boom.

Im Jahr 2015 besuchten Kolumbien 4,4 Millionen Touristen und damit 250.000 mehr als im Jahr 2014 (Foto: Latinapress)

Mittwoch, 8. Juni 2016

Venezuela: Erneut Touristen auf der Isla de Magarita überfallen

Im südamerikanischen Land Venezuela ist die Gewalt schon längst außer Kontrolle. Nichtregierungsorganisationen wie die venezolanische Beobachtungsstelle für Gewalt haben im vergangenen Jahr 27.875 gewaltsame Todesfälle aufgezeichnet (Angaben der Regierung sind nicht glaubwürdig). Dies war ein neuer und trauriger Rekord – die Kriminalitätsrate liegt damit bei 90 pro 100.000 Einwohner und ist mit dafür verantwortlich, dass fast keine Urlauber aus dem Ausland das von einer Dauerkrise gebeutelte Land besuchen.

Anhaltende Unsicherheit auch auf der Isla de Margarita spürbar (Foto: latinapress)

Mittwoch, 1. Juni 2016

Lust auf Glühwein und Hot Dogs?

... Oder vielleicht lieber Lumumba mit Muffins? 

Wer bei den aktuellen Wintertemperaturen Glühwein und Lumumba vermisst, sollte am kommenden Wochende, 4./5. Juni 2016, unbedingt nach Soca kommen!

Bei Fútbolgolf Soca kann man nicht nur die mit viel Hingabe angelegte Fußballgolf-Anlage bestaunen, sondern sich auch bei Glühwein und Lumumba wärmen. Dazu gibt es Hot Dogs und Muffins. 


Wer schon immer wissen wollte, was es mit Fußballgolf auf sich hat, sollte das kommende Wochenende zur Erkundung nutzen. 

Fútbolgolf Soca ist auch bei Facebook vertreten. Weitere Informationen sind außerdem auf der Webseite zu finden. 

Adresse und Anfahrt:






* Homepage/Social-Media Design und Entwicklung von CSTC-Uruguay

Sonntag, 22. Mai 2016

Krise in Venezuela: Lateinamerika in Sorge – Holland warnt vor Reise

Das südamerikanische Land Venezuela befindet sich im Notstand. Die Menschen stehen täglich Schlange vor den Läden, Staatsoberhaupt Nicolás Maduro blockiert die Nationalversammlung und inszeniert einen dreisten Verfassungsputsch. Angesichts der chaotischen Verhältnisse sind die demokratischen Regierungen Lateinamerikas in großer Sorge, die Verschlechterung der Lage in Venezuela sorgt für ein wachsendes Flüchtlingsproblem. Guyanas Präsident David Granger gab bekannt, keine Flüchtlinge aus Venezuela aufzunehmen und betonte die Verpflichtung des Staates an der Atlantikküste Südamerikas, aus dem Nachbarland flüchtende Staatsbürger Guyanas Schutz und Aufnahme zu gewähren.

Täglich kommt es landesweit zur Protesten und Plünderungen von Supermärkten und staatlichen Verteilerzentren
(Fotos: Twitter)

Montag, 9. Mai 2016

Tourismus Lateinamerika: Peru entwickelt touristische Quinoa-Route

Im Rahmen des Weltforums für gastronomischen Tourismus, das vom 27. bis 29. April in Lima stattfand, vereinbarten Gastgeber PROMPERÚ und Mitausrichter UNWTO ein erstes gemeinsames Pilotprojekt für gastronomischen Tourismus in der Destination Peru: die Quinoa-Route soll dem Besucher eine neue Reiseerfahrung ermöglichen, während der Produktionszentren besucht, spannende Fakten über Anbau und Herstelllung vermittelt und Einblicke in den Alltag der Quinoa-Bauern gewährt werden. Quinoa ist ein wichtiges Exportprodukt und tief mit der Geschichte des Landes verwurzelt. Das Pilotprojekt soll als Beispiel für weitere ähnliche Projekte in verschiedenen Teilen des Landes genutzt werden, um so die touristischen Innovation im Land voranzutreiben.

Anbau von Quinoa ist bis in Höhen von 4.000 Metern verhältnismäßig einfach
(Fotos: Screenshot YouTube/PromPeru)

Montag, 25. April 2016

Venezuela wird Tourismus-Weltmacht: Der ganz normale Wahnsinn des Nicolás Maduro

Drei Jahre nach dem Tod des charismatischen Führers Hugo Chávez hat sein Nachfolger Nicolás Maduro das Land heruntergewirtschaftet und das Volk gegen sich aufgebracht. Der erdölreichste Staat der Welt leidet unter einer drastischen Inflation, ausufernder Kriminalität und einem Mangel an Grundnahrungsmitteln und Medikamenten. Dass nun auch noch der Strom knapp wird, ist ein typisches Geschehen, wenn einem irrealen System die Luft ausgeht. Je chaotischer die Lage wird, um so mehr sorgen die Gedankenexperimente von Präsident Nicolás Maduro für etwas Abwechslung und sind nun um eine irre Nuance reicher.

Je chaotischer die Lage wird, um so mehr sorgen die Gedankenexperimente von Präsident
Nicolás Maduro für etwas Abwechslung - (Foto: Presidente)

Montag, 15. Februar 2016

Fast eine Million Touristen besuchen Montevideo

Montevideo ist die Hauptstadt von Uruguay und das wirtschaftliche, administrative und kulturelle Zentrum des südamerikanischen Landes. Nach Angaben des Ministeriums für Tourismus haben im vergangenen Jahr 935.847 Touristen aus dem Ausland die Stadt am Mündungstrichter des Río de la Plata besucht (11% mehr als im Vorjahr) und damit mehr als den berühmten Badeort Punta del Este (620.000 Besucher). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in der Stadt lag demnach bei 5,5 Tage, die Urlauber spülten 572 Millionen US-Dollar in die Kassen der lokalen Fremdenverkehrsbetriebe.



Montevideo zählt zu den zehn sichersten Städten Lateinamerikas und ist zudem nach einer Studie die südamerikanische Stadt mit der höchsten Lebensqualität. Vier von zehn Touristen, die aus dem Ausland kommend im vergangenen Jahr in Montevideo landeten, kamen aus Argentinien: 387.361 Personen und 25% mehr als im Jahr 2014. Auch die Ankunft der im Ausland lebenden Uruguayer stieg um 7,7% gegenüber dem Vorjahr, gefolgt von Touristen aus Europa (Steigerung gegenüber 2014 von 15%).

latina-press

Dienstag, 26. Januar 2016

Millionen zur Förderung des nautischen Tourismus

Der Fremdenverkehr bildet für das südamerikanische Land Uruguay eine wichtige Einnahmequelle und wird aktiv gefördert. Die meistbesuchten Orte befinden sich am Meer, darunter der größte und bekannteste Touristenort Punta del Este. Jährlich besuchen rund drei Millionen Touristen das kleinste spanischsprachige Land in Südamerika. Immer mehr Besucher aus der ganzen Welt kommen vor allem die Region, um den Sommer auf ihren Booten zu genießen und einige entscheiden sich, für mehrere Monate an Bord zu leben.

Punta del Este ist Anziehungspunkt der südamerikanischen Prominenz und einer finanzkräftigen Klientel (Foto: vivapunta)


Samstag, 16. Januar 2016

Tourismus: Fast 3 Millionen Touristen besuchen Uruguay 2015

Im vergangenen Jahr haben insgesamt 2.964.841 ausländische Touristen Uruguay besucht. Dies gab am Freitag (15.) Liliam Kechichian, Ministerin für Tourismus und Sport, während einer Pressekonferenz in Montevideo bekannt. Die Ministerin wies darauf hin, dass dies eine Steigerung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres von 5,5% ist (2,8 Millionen). Die Tourismusindustrie des kleinsten spanischsprachigen Landes in Südamerika verbuchte Einnahmen in Höhe von 1,765 Milliarden US-Dollar (7,7% des Bruttoinlandsprodukts) – eine Steigerung von 2,1% gegenüber 2014.



Die meisten Touristen kamen aus Argentinien (57%) und 15,3% mehr als im Jahr 2014. Bei den Reisenden aus Brasilien wurde eine Kontraktion von 7% verzeichnet (429.000), was auf die Wirtschaftskrise und einer daraus resultieren Abwehrtung des Real zurückgeführt wird. Montevideo (Hauptstadt) blieb mit 935.000 Besuchern im Jahr 2015 der Favorit der ausländischen Touristen im Jahr 2015. Der Badeort Punta del Este war die zweite touristische Attraktion mit 620.000 Ankünften, gefolgt von der Nordwestküste mit 424.000. Die Stadt Colonia del Sacramento, Hauptstadt des Departements mit dem gleichen Namen (Westen), erhielt 256.000 Touristen.

latina-press.com