![]() |
| Wollten nicht alle hören: Michel Temer vor der UNO QUELLE: UN PHOTO/CIA PAK LIZENZ: WWW.UNMULTIMEDIA.ORG/TERMSOFUSE.HTML |
Posts mit dem Label Welt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Welt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 23. September 2016
Boykott der Rede von Brasiliens De-facto-Präsidenten Temer vor UNO
New York. Der Präsident von Costa Rica, Luis Guillermo Solís und Angehörige anderer Delegationen lateinamerikanischer Länder haben am Dienstag den Saal der Generalversammlung verlassen, um die Rede des brasilianischen De-facto-Präsidenten Michel Temer demonstrativ zu boykottieren. Der costaricanische Präsident zog sich in Begleitung seines Außenministers Manuel González aus dem Saal zurück.
Mittwoch, 21. September 2016
UN-Vollversammlung: Argentinien nimmt mehr Flüchtlinge aus Syrien auf
Während seiner Rede auf der 71. UN-Vollversammlung in New York hat Argentiniens Präsident Mauricio Macri bekannt gegeben, dass das südamerikanische Land „die Quote von Flüchtlingen aus Syrien erweitern wird“. Nach seinen Worten gilt dieses Vorhaben mit „Vorrang für Familien mit Kindern“. Macri bekräftigte, dass Argentinien „bereit ist, das 21. Jahrhundert zu betreten“ und seine „Rolle in der internationalen Gesellschaft ausüben wird“.
„Wir leben in einer zunehmend gewalttätigen Welt, in der ein radikaler Extremismus unschuldige und gefährdeten Bevölkerungsgruppen bedroht. In den letzten Jahren hat sich dieses Phänomen verschlechtert/ausgebreitet und um es zu stoppen, ist die internationale Zusammenarbeit unverzichtbar“, so Macri.
| Argentiniens Präsident Mauricio Macri bei seiner Rede in New York (Foto: Casa Rosada están licenciados bajo Creative Commons Reconocimiento 2.5 Argentina License) |
„Wir leben in einer zunehmend gewalttätigen Welt, in der ein radikaler Extremismus unschuldige und gefährdeten Bevölkerungsgruppen bedroht. In den letzten Jahren hat sich dieses Phänomen verschlechtert/ausgebreitet und um es zu stoppen, ist die internationale Zusammenarbeit unverzichtbar“, so Macri.
Sonntag, 18. September 2016
Früherer Guantanamo-Häftling darf in Uruguay Hungerstreik fortsetzen
Montevideo (AFP) Ein syrischer ehemaliger Guantanamo-Häftling darf in Uruguay seinen Hungerstreik fortsetzen, mit dem er eine Zusammenführung mit seiner Familie erzwingen will. Ein Richter in Uruguay urteilte am Freitag, dass der 45-jährige Dschihad Dijab seinen Protest fortsetzen darf, ohne zur Zwangsernährung ins Krankenhaus gebracht zu werden. Der Syrer war 2014 aus dem Gefängnis auf Kuba freigelassen und nach Uruguay gebracht worden. - zeit.de
| Quelle: AlJazeera/Reuters |
Dienstag, 9. August 2016
Global Peace Index: Chile ist das friedlichste Land in Lateinamerika (UY Platz 2)
Der Global Peace Index ist der Versuch, die Friedfertigkeit von Nationen und Regionen anhand eines relativen Vergleiches darzustellen und rankt 163 Länder. Erstellt und herausgegeben wird er durch ein Internationales Gremium bestehend aus Friedensexperten, Friedensinstituten, Expertenkommissionen und dem Zentrum für Frieden und Konfliktstudien der Universität Sydney, in Kooperation mit der britischen Zeitschrift The Economist. Wie schon in den Jahren zuvor landete Island, das keine eigene Armee besitzt, auch 2016 auf dem ersten Platz. Das Ranking in der Region Lateinamerika wird von Chile angeführt, die letzten Plätze belegen Venezuela und Kolumbien.
Platz zwei hinter Chile belegt Costa Rica, dahinter folgen Uruguay, Panamá, Argentinien, Nicaragua, Ecuador, Paraguay, Bolivien, Kuba und Peru, Haití, Dominikanische Republik, Brasilien, Honduras und El Salvador, Guatemala, Méxiko, Venezuela, Kolumbien.
latina-press
Link zum GPI 2016 PDF
| Das Ranking in der Region Lateinamerika wird von Chile angeführt (Foto: Alex Proimos) |
Link zum GPI 2016 PDF
Samstag, 6. August 2016
Olympische Spiele in Brasilien mit Flüchtlingsteam
Zehn aus ihren Herkunftsländern vertriebene Sportler gehen an den Start. Entscheidung des IOC wird von Experten kritisch gesehen
Rio de Janeiro. Die Sommerspiele in Rio de Janeiro bieten zwei Premieren: Sie finden erstmals in Südamerika statt und eine aus Flüchtlingen bestehende Mannschaft geht an den Start. Unter Federführung der vormaligen kenianischen Langstreckenläuferin Tegla Loroupe, die Chefin des Flüchtlingsteams ist, wurden aus 43 potentiellen Athleten zehn für das olympische Flüchtlingsteam ausgewählt: Zwei Schwimmer aus Syrien, zwei Judoka aus der Demokratischen Republik Kongo, ein Marathonläufer aus Äthiopien und fünf Läufer aus dem Südsudan.
Rio de Janeiro. Die Sommerspiele in Rio de Janeiro bieten zwei Premieren: Sie finden erstmals in Südamerika statt und eine aus Flüchtlingen bestehende Mannschaft geht an den Start. Unter Federführung der vormaligen kenianischen Langstreckenläuferin Tegla Loroupe, die Chefin des Flüchtlingsteams ist, wurden aus 43 potentiellen Athleten zehn für das olympische Flüchtlingsteam ausgewählt: Zwei Schwimmer aus Syrien, zwei Judoka aus der Demokratischen Republik Kongo, ein Marathonläufer aus Äthiopien und fünf Läufer aus dem Südsudan.
![]() |
| Das Team der geflüchteten Sportler QUELLE: UNHCR/BENJAMIN LOYSEAU |
Mittwoch, 29. Juni 2016
José Mujica in Berlin: Kein Vertrauen in die OAS, Hoffnung auf Frieden in Kolumbien
Ehemaliger Präsident auf Einladung der Ebert-Stiftung in Deutschland. Auftritt bei Fachtagung und im Iberoamerikanischen Institut. Besuch von Flüchtlingsunterkunft
Berlin. Die Organisatoren einer Deutschland-Reise des ehemaligen Präsidenten Uruguays (2010-2015), José Mujica, haben eine positive Bilanz des Besuchs gezogen. Der ehemalige Staatschef und heutige Senator des linksgerichteten Parteienbündnisses Frente Amplio hatte sich in der vergangenen Woche auf Einladung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) vor allem in Berlin aufgehalten. Dort hatte er unter anderem als Hauptredner an der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung (ADLAF), einem fachübergreifenden Zusammenschluss von Forschungsinstituten und Einzelwissenschaftlern, teilgenommen.
Berlin. Die Organisatoren einer Deutschland-Reise des ehemaligen Präsidenten Uruguays (2010-2015), José Mujica, haben eine positive Bilanz des Besuchs gezogen. Der ehemalige Staatschef und heutige Senator des linksgerichteten Parteienbündnisses Frente Amplio hatte sich in der vergangenen Woche auf Einladung der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) vor allem in Berlin aufgehalten. Dort hatte er unter anderem als Hauptredner an der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung (ADLAF), einem fachübergreifenden Zusammenschluss von Forschungsinstituten und Einzelwissenschaftlern, teilgenommen.
![]() |
| José Mujica bei der ADLAF-Tagung in Berlin UELLE: FRIEDRICH-EBERT-STIFTUNG |
Mittwoch, 6. April 2016
Panama Papers: Fifa-Ethiker Damiani tritt zurück
Er galt als ein Saubermann der Fifa. Doch ausgerechnet er war laut Panama Papers auch Verwalter von Firmen, über die womöglich Fifa-Leute bestochen wurden.
Seit Gründung der Fifa-Ethikkommission im Oktober 2006 war er Teil des Gremiums: Juan Pedro Damiani ist ein einflussreicher Anwalt aus Uruguay und Präsident des Fussballklubs Atlético Peñarol Montevideo. Nun ist er zurückgetreten: Wie aus Fifa-Kreisen bekannt wurde, hat der 57-jährige Uruguayer am Dienstag seinen sofortigen Rücktritt eingereicht.
Seit Gründung der Fifa-Ethikkommission im Oktober 2006 war er Teil des Gremiums: Juan Pedro Damiani ist ein einflussreicher Anwalt aus Uruguay und Präsident des Fussballklubs Atlético Peñarol Montevideo. Nun ist er zurückgetreten: Wie aus Fifa-Kreisen bekannt wurde, hat der 57-jährige Uruguayer am Dienstag seinen sofortigen Rücktritt eingereicht.
| Er galt als Fifa-Saubermann - nun ist Damiani zurückgetreten (Foto: dpa) |
Dienstag, 5. April 2016
PanamaPapers: Rücktritte in Chile und Island – Untersuchungen in Venezuela
Im Skandal um die „PanamaPapers“ ist es zum ersten Rücktritt gekommen. Im südamerikanischen Land Chile gab Gonzalo Delaveau, Präsident der Organisation „Chile Transparente“, sein Amt mit sofortiger Wirkung auf. Delaveau wird mit mindestens fünf Briefkastenfirmen in Verbindung gebracht, sein Name mehrfach erwähnt. Eine illegale Machenschaft von Delaveau ist bisher nicht belegt, „Chile Transparente“ hat sich allerdings dem Kampf gegen die Korruption verschrieben.
| Die Recherchen zu den so genannten „PanamaPapers“, basierend auf einem Datenleck bei der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca, sorgen weltweit für Aufsehen (Foto: Chile Transparente) |
Sonntag, 13. März 2016
Syrische Flüchtlinge in Lateinamerika: Realität – und Propaganda
Der Bürgerkrieg in Syrien hat bisher mindestens 470.000 Menschen das Leben gekostet. Die UN bezeichnete die Flüchtlingskrise im Februar 2014 als die schlimmste seit dem Völkermord in Ruanda in den 1990er-Jahren. Als Akuthilfe ermöglichten angesichts des Flüchtlingsansturms in Ungarn Ende August / Anfang September 2015 die Regierungen Deutschlands, Österreichs und Ungarns in gemeinsamer Absprache mehreren Tausend Flüchtlingen die Einreise nach Deutschland. Seit September kommen immer mehr Menschen aus Syrien nach Deutschland, das vergangene Jahr war eine Zäsur der deutschen Geschichte.
| Wegen des Bürgerkriegs in Syrien sind Millionen Menschen auf der Flucht (Foto: UNHCR) |
Samstag, 30. Januar 2016
NGOs fordern Kurswechsel von Thyssenkrupp
Deutschlands größtes Stahl- und Technologieunternehmen wird für Gesundheitsschäden und Umweltzerstörungen in Brasilien und Peru verantwortlich gemacht
Bochum. Anlässlich der Hauptversammlung von Thyssenkrupp in Bochum hat ein Bündnis von Umwelt- und Menschenrechtsgruppen von dem Konzern einen "ernstzunehmenden Kurswechsel" gefordert. Das Unternehmen stehe wegen Umweltverschmutzung in Brasilien in der Kritik, komme seiner Sorgfaltspflicht als Zulieferer nicht nach und exportiere Rüstungsgüter in Krisenregionen, heißt es in einer Pressemitteilung der Nichtregierungsorganisationen (NGO). Die Thyssenkrupp AG ist Deutschlands größtes Stahl- und Technologieunternehmen.
Bochum. Anlässlich der Hauptversammlung von Thyssenkrupp in Bochum hat ein Bündnis von Umwelt- und Menschenrechtsgruppen von dem Konzern einen "ernstzunehmenden Kurswechsel" gefordert. Das Unternehmen stehe wegen Umweltverschmutzung in Brasilien in der Kritik, komme seiner Sorgfaltspflicht als Zulieferer nicht nach und exportiere Rüstungsgüter in Krisenregionen, heißt es in einer Pressemitteilung der Nichtregierungsorganisationen (NGO). Die Thyssenkrupp AG ist Deutschlands größtes Stahl- und Technologieunternehmen.
Sonntag, 24. Januar 2016
Konsenspolitik in Uruguay für den UN-Sicherheitsrat
Montevideo. Die Regierung in Uruguay hat sich mit politischen Vertretern aller Couleur getroffen, um eine einheitliche Position zum Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegsgebieten und zum Umgang mit dem Nahostkonflikt zu erarbeiten. Diese Themen werden im Januar auf der politischen Agenda des UN-Sicherheitsrates stehen, in welchem Uruguay für diesen Monat den Vorsitz inne hat.
![]() |
| Sitzungssaal des UN-Sicherheitsrates in New York QUELLE: NEPTUUL LIZENZ: CC BY-SA 3.0 |
Montag, 18. Januar 2016
Eine Handvoll Menschen besitzt so viel wie die Hälfte der Weltbevölkerung
Soziale Ungleichheit nimmt weltweit dramatisch zu. Inzwischen besitzen die 62 reichsten Einzelpersonen – vor einem Jahr waren es noch 80 – genauso viel wie die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Dies geht aus dem Bericht „An Economy for the 1%“ hervor, den Oxfam im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos veröffentlicht. Die Entwicklungsorganisation fordert, das Geschäftsmodell der Steueroasen zu beenden und sehr hohe Vermögen stärker zu besteuern. In der Region Lateinamerika sind die indigenen Völker von Brasilien und Mexiko am stärksten von Ungleichheit durch die Ansammlung von großen Reichtum betroffen. Die Zerstörung ihres angestammten Landes, herbeigeführt durch Erosion der Wälder durch den Bergbau oder intensiver Landwirtschaft in großem Maßstab, wird durch das riesige Vermögen einiger weniger und sehr mächtiger Einzelpersonen weiter beschleunigt.
| In der Region Lateinamerika sind die indigenen Völker von Brasilien und Mexiko am stärksten von Ungleichheit durch die Ansammlung von großen Reichtum betroffen (Foto: Funaioficial) |
Donnerstag, 12. November 2015
Schweiz bewilligt Auslieferung von Figueredo an Uruguay
Bern. Die Schweiz hat die Auslieferung des aus Uruguay stammenden Fifa-Funktionärs Eugenio Figueredo an sein Heimatland grundsätzlich gebilligt. Dafür sei allerdings eine Einigung zwischen Uruguay und den USA nötig, teilte das Schweizer Bundesamt für Justiz am Mittwoch mit. Die Behörde hatte am 17. September eine Auslieferung des ehemaligen Vizepräsidenten des Südamerikanischen Fußballverbandes (CONMEBOL) und Ex-Vizepräsident der Fifa an die US-Justiz genehmigt.
Freitag, 30. Oktober 2015
Uruguays Staatschef rettet 14-Jähriger das Leben
Tabaré Vázquez befand sich gerade auf dem Flug zu einem Treffen mit François Hollande. Als er an Bord den Notruf hörte, handelte er mit einem weiteren Arzt sofort und rettete einem Teenager das Leben.
Das war Rettung von höchster Stelle: Uruguays Staatschef Tabare Vazquez hat auf einem Flug eine junge Passagierin mit einem schweren allergischen Schock ärztlich behandelt. Die 14-jährige Französin erlitt eine akute Atemnot, nachdem sie Erdnüsse gegessen hatte.
Nach einem Notruf der Besatzung begaben sich Vazquez und sein persönlicher Arzt zur Passagierin und gaben ihr eine Spritze, wie die Zeitung "El Observador" berichtet. Er habe ihrer Tochter das Leben gerettet, erklärte die Mutter der jungen Frau.
Vazquez, der Krebsarzt ist, war auf dem Flug zu einem Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Francois Hollande in Paris. (kleinezeitung.at)
| Lebensretter Tabaré Vázquez (rechts) zu Besuch bei François Hollande Foto © AP |
Nach einem Notruf der Besatzung begaben sich Vazquez und sein persönlicher Arzt zur Passagierin und gaben ihr eine Spritze, wie die Zeitung "El Observador" berichtet. Er habe ihrer Tochter das Leben gerettet, erklärte die Mutter der jungen Frau.
Vazquez, der Krebsarzt ist, war auf dem Flug zu einem Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Francois Hollande in Paris. (kleinezeitung.at)
Freitag, 11. September 2015
Syrien-Flüchtlinge wollen Uruguay wieder verlassen
Während Tausende syrische Flüchtlinge gerade mit allen Mitteln versuchen, den Kriegswirren in ihrem Land zu entfliehen und in einem anderen - bevorzugt europäischen - Staat eine sichere Zukunft aufzubauen, schlagen fünf Familien den entgegengesetzten Weg ein. Die 42 Syrer hatten im Oktober des Vorjahres Asyl in Uruguay bekommen, doch nun wollen sie wieder ausreisen. Zwar sei eine Rückkehr nach Syrien momentan ausgeschlossen, aber zumindest den Libanon könnten sie sich durchaus vorstellen.
| Syrien-Flüchtlinge wollen Uruguay wieder verlassen (Bild: APA/EPA/JUAN IGNACIO MAZZONI ABDALA) |
Abonnieren
Posts
(
Atom
)




