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Dienstag, 16. August 2016

Olympische Spiele Brasilien: TV-Kamera stürzt in Menschenmenge

Eine über dem Olympiapark (Barra da Tijuca) hängende TV-Kamera ist aus bisher unbekannten Gründen am Montagnachmittag (15.) Ortszeit aus ihrer Verankerung gebrochen und in eine Menschenmenge gestürzt. Nach Berichten lokaler Medien wurden drei Frauen leicht verletzt und mussten ärztlich behandelt werden. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall, als offenbar das Stahlsein brach. Ein Teil des Geländes wurde abgesperrt und evakuiert.

Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall, als offenbar das Stahlsein brach (Fotos: Reprodução/TV Globo)
Das Gerät gehört dem Unternehmen „Olympic Broadcasting Service“ (OBS), das dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) angehört und offizielle Bilder während der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro überträgt.

weitere Informationen und Bilder bei latina-press

Samstag, 6. August 2016

Olympische Spiele in Brasilien mit Flüchtlingsteam

Zehn aus ihren Herkunftsländern vertriebene Sportler gehen an den Start. Entscheidung des IOC wird von Experten kritisch gesehen

Rio de Janeiro. Die Sommerspiele in Rio de Janeiro bieten zwei Premieren: Sie finden erstmals in Südamerika statt und eine aus Flüchtlingen bestehende Mannschaft geht an den Start. Unter Federführung der vormaligen kenianischen Langstreckenläuferin Tegla Loroupe, die Chefin des Flüchtlingsteams ist, wurden aus 43 potentiellen Athleten zehn für das olympische Flüchtlingsteam ausgewählt: Zwei Schwimmer aus Syrien, zwei Judoka aus der Demokratischen Republik Kongo, ein Marathonläufer aus Äthiopien und fünf Läufer aus dem Südsudan.

Das Team der geflüchteten Sportler QUELLE: UNHCR/BENJAMIN LOYSEAU

Donnerstag, 28. Juli 2016

Proteste in Brasilien: Olympische Flamme gelöscht

Rund zwei Jahre nach der Fußball-Weltmeisterschaft ist Brasilien auch Gastgeber der Olympischen und Paralympischen Spiele. Die brasilianische Stadt am Zuckerhut ist die erste in Südamerika und – nach Mexiko-Stadt 1968 – die zweite in Lateinamerika, in der die Spiele stattfinden. Fußball-WM und Olympiade haben zweistellige Milliardenbeträge verschlungen, die Regierung von Dilma Rousseff hat zahlreiche Menschen rund um die Spiel-Stätten zwangsenteignet oder aus ihren Häusern gewaltsam vertrieben.

Die Olympischen Spiele 2016 finden zwischen dem 5. und 21. August 2016 in Rio de Janeiro statt (Foto: rio2016)

Mittwoch, 20. Juli 2016

Brasilien: Hälfte der Bevölkerung lehnt Olympische Spiele ab

Vom 5. bis zum 21. August 2016 werden im brasilianischen Rio de Janeiro die Olympischen Sommerspiele 2016 ausgetragen. Die brasilianische Stadt am Zuckerhut ist die erste in Südamerika und – nach Mexiko-Stadt 1968 – die zweite in Lateinamerika, in der die Spiele stattfinden. Im Jahr der Olympischen Spiele steckt das Land in einer schweren Krise, ein Ausweg ist kurzfristig nicht in Sicht. Eine tiefe Rezession, hohe Inflation, Zika-Epidemie und ein suspendiertes Staatsoberhaupt sind das Spiegelbild der Staatskrise und lassen bei der Bevölkerung keine Vorfreude für das bevorstehende Mega-Event aufkommen. Eine aktuelle Umfrage des renommierten Instituts „Datafolha“ ergab, dass die Hälfte der Brasilianer gegen die Olympischen Spiele sind.

Die Olympischen Spiele 2016 finden zwischen dem 5. und 21. August 2016 in Rio de Janeiro statt (Foto: rio2016)

Samstag, 16. Juli 2016

Olympische Spiele in Brasilien: Regierung verschärft Sicherheitsmaßnahmen

Brasiliens Regierung reagiert auf das Attentat in Nizza und verstärkt die Sicherheitsvorkehrungen für die im August beginnenden Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Interims-Präsident Michel Temer hat nach dem Anschlag in Frankreich am Freitag (15.) eine Dringlichkeitssitzung mit seinem Kabinett abgehalten, um die Lage hinsichtlich der in drei Wochen beginnenden Olympiade zu beurteilen.

Brasilien setzt bei den ersten Olympischen Spielen in Südamerika insgesamt 85.000 Polizisten und Soldaten für die Sicherheit ein (Foto: Ministério da Defesa/Gilberto Alves)

Sonntag, 10. Juli 2016

Gigantische Bewachung bei Olympischen Spielen in Rio de Janeiro

85.000 Polizisten und Soldaten im Einsatz. Geheimdienstexperten aus 100 Ländern arbeiten vor Ort zusammen. Proteste gegen hohe Kosten

Rio de Janeiro. Gut einen Monat vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro, den ersten Spielen in Südamerika, sind in Brasilien am 5. Juli bisher noch nie dagewesene Sicherheitsvorkehrungen für das Großereignis in Kraft getreten. Dies berichtet die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina.

Soldaten bei einer Übung vor dem Olympiapark Deodoro, einem der Austragungsorte
der Wettkämpfe - QUELLE: TÂNIA RÊGO/AGÊNCIA BRASIL

Donnerstag, 23. Juni 2016

Auszeit im Spa

Zu unseren Geburtstagen im April bzw. Mai hatten wir uns einen Gutschein im VIAAQUA Spa Punta Carretas gegönnt. Heute haben wir ihn auch endlich eingelöst.




Das Spa liegt direkt zwischen dem Sheraton Hotel und Punta Carretas Shopping.

Mittwoch, 22. Juni 2016

Brasilien: Empörung über den Tod eines Jaguars nach Olympiafackel-Zeremonie

Während einer Olympia-Zeremonie in der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas ist ein in den Festakt eingebundener Jaguar getötet worden. Der Jaguar ist die einzige auf dem amerikanischen Doppelkontinent vorkommende Art der Großkatzen, das dem Leoparden ähnelnde Tier steht auf der Liste der gefährdeten Arten und war vom Militär in Manaus ohne Genehmigung der Umweltbehörde „benutzt“ worden. Die Tötung des Tieres sorgte für Empörung, soll sich laut den Organisatoren der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro „nicht wiederholen“.

Der Jaguar, der aus einem benachbarten Militärzoo stammte und Maskottchen der Militär-Einheit war, musste während der Zeremonie posieren (Foto: TVScreen)

Sonntag, 19. Juni 2016

Olympiade in Brasilien: Rio de Janeiro erklärt finanziellen Notstand

Der brasilianische Bundesstaat Rio de Janeiro steht vor dem finanziellen Kollaps. 49 Tage vor Beginn der Olympischen Sommerspiele hat Gouverneur Francisco Dornelles am Freitag (17.) per Dekret den finanziellen Notstand ausgerufen und eine Rationalisierung aller öffentlichen Dienstleistungen angekündigt. Diese Maßnahme dient hauptsächlich dazu, die Fertigstellung der Olympiabauten zu gewährleisten.



Die finanzielle Notlage ist seit Monaten bekannt, der Gouverneur warnte vor dem völligen Zusammenbruch der öffentlichen Sicherheit, Gesundheit, Bildung, Verkehr und Umweltmanagement. Das prognostizierte Staatsdefizit für dieses Jahr liegt bei 19 Milliarden Reais (5,555 Milliarden US-Dollar), verantwortlich dafür ist die anhaltend tiefe Rezession der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas.

latina-press

Samstag, 28. Mai 2016

Zika-Virus in Brasilien: Experten fordern Verlegung der Olympischen Spiele

Rund zwei Monate vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro fordert eine Gruppe von 150 internationalen Ärzten und Wissenschaftlern eine Verlegung oder Verschiebung des Mega-Events. In einem offenen Brief an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnen die Wissenschaftler vor einer globalen Zika-Epidemie, am Zuckerhut werden über ein halbe Million Besucher aus aller Welt erwartet.


Samstag, 26. Dezember 2015

Ehemaliger FIFA-Vize Figueredo in Klinik

Montevideo - Der nach Uruguay ausgelieferte frühere FIFA-Vizepräsident Eugenio Figueredo ist nach kurzer Zeit im Gefängnis wegen Herzproblemen in eine Klinik verlegt worden.

Eugenio Figueredo (M) wird nach seiner Ankunft in Uruguay zu einer Anhörung vor Gericht gebracht
 Foto: Juan Ignacio Mazzoni
Nach Angaben seiner Anwältin sei sein Gesundheitszustand schon bei der Ankunft am Heiligabend "ernst" gewesen, eine Richterin ordnete aber dennoch zunächst wegen des Verdachts auf massive Korruption und Geldwäsche eine Haft an. Figueredo hatte nach Angaben des Staatsanwalts Juan Gómez eingeräumt, "große Summen Geld" kassiert zu haben. Dabei soll es vor allem um den Handel mit TV-Rechten in Südamerika gegangen sin. Figueredo war 1993 bis 2013 Vizepräsident des südamerikanischen Fußballverbandes COMNEBOL, seit 2013 Präsident.

Gefunden bei Stuttgarter-Nachrichten.de

Dienstag, 22. Dezember 2015

Frohe Weihnacht: Figueredo wird Heiligabend an Uruguay ausgeliefert

Der frühere FIFA-Vizepräsident Eugenio Figueredo wird im Zuge des Skandals um den Fußball-Weltverband an Heiligabend an sein Heimatland Uruguay ausgeliefert.

Dies gab seine Anwältin Karen Pintos bekannt. Der 83-Jährige war am 27. Mai zusammen mit sechs weiteren FIFA-Funktionären nach einem US-Haftersuch festgenommen worden, zu einer Auslieferung an die Vereinigten Staaten kommt es in seinem Fall aber nicht.


Freitag, 17. Juli 2015

Am Himmel über Las Toscas

Heute Nachmittag genoss jemand den strahlenden Sonnenschein und den klaren Himmel bei sicher guter Aussicht von oben.


Da der Wind recht kühl war, hatte man auf so einem Ausflug besser eine warme Jacke an...



Im Sommer sahen wir solch einen Gleitschirm auch in Montevideo. Da reichten vermutlich Shorts ;-) 



Donnerstag, 15. Januar 2015

Fußball: Bayern schicken technischen Direktor zur Talent-Sichtung nach Uruguay

Neue Top-Talente? Reschke nach Uruguay gereist

München - Jetzt ist auch Südamerika kein Tabu mehr. Die Bayern schicken ihren technischen Direktor zur Talent-Sichtung nach Uruguay zur U-20-Meisterschaft.

Eigentlich hatte Karl-Heinz Rummenigge mit ungeschliffenen Diamanten aus Südamerika abgeschlossen. "Wir werden keinen jungen Spieler aus Südamerika mehr holen, das hat keinen Sinn", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern 2011. Lieber wolle man vor der eigenen Haustür suchen. Doch nun scheint sich ein Sinneswandel abzuzeichnen. Die Top-Talente vom Zuckerhut scheinen die Bayern wieder zu fesseln.


Montag, 15. Dezember 2014

Formel E in Uruguay: Buemi siegt, di Grassi bleibt in Führung

Sebastien Buemi hat sich in Punta del Este, Uruguay, seinen 1. Sieg in der Formel E gesichert. Der Franzose setzte sich in einem ereignisreichen Rennen vor Nelson Piquet Jr. und Lucas di Grassi durch. Für die beiden deutschen Fahrer Nick Heidfeld und Daniel Abt lief es nicht nach Plan.

Nach 2. Stationen in Asien hat die neue Elektrorennserie Formel E am vergangenen Samstag ihr Debüt auf südamerikanischem Boden gegeben. Im 3. Rennen der Saison vor der malerischen Strandkulisse im Badeort Punta del Este, Uruguay, überquerte Sebastien Buemi (eDams Renault) nach 31 Umläufen als erster Pilot den Zielstrich. Der Franzose ist damit der 3. Sieger im 3. Rennen der Formel E.


Samstag, 13. Dezember 2014

Formel E - Smalltalk aus dem Fahrerlager in Uruguay Im Monaco Südamerikas

Rennpremiere in Südamerika

Die Motorsport-Historie von ABT reicht gut sechs Jahrzehnte zurück. Trotzdem erlebt die Mannschaft um Teamchef Hans-Jürgen Abt an diesem Wochenende eine Premiere: Zum ersten Mal überhaupt startet die Marke bei einem Rennen in Südamerika. "Und dann gleich auf so einem spektakulären Kurs, wie ich ihn noch nie gesehen habe", so Abt. Auch Daniel Abt startet zum ersten Mal in seiner Karriere in Südamerika.












Montag, 8. Dezember 2014

Formel E: Vergne fährt in Uruguay

Gesehen bei focus

Der ehemalige Formel-1-Pilot Jean-Eric Vergne (24) steigt in die Formel E ein.

Der Franzose, der in der abgelaufenen Saison in der Königsklasse für Toro Rosso am Start war und seinen Platz fürs kommende Jahr an den Spanier Carlos Sainz Jr. verloren hat, geht für das Andretti-Team beim dritten Saisonlauf am Samstag (19.00 Uhr/Sky) in Punta del Este/Uruguay an den Start. „Das wird eine Reise ins Ungewisse“, sagte Vergne: „Aber ich freue mich darauf.


Dienstag, 17. Juni 2014

WM 2014 - Uru-Brotaufstrich konfisziert

Einer der Gründe für die WM-Auftaktniederlage von Uruguay gegen Costa Rica (1:3) scheint gefunden: Bei der Einreise des zweimaligen Weltmeisters nach Brasilien wurden vom Zoll 39 Kilogramm Karamell-Aufstrich konfisziert. Das berichtete die "BBC" am Dienstag.