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Dienstag, 1. Dezember 2015

Aufruf zum Sozialen Dialog in Uruguay

Breite Diskussion in der Gesellschaft soll zentrale Themen für die künftige Entwicklung des Landes diskutieren und Vorschläge entwickeln
Von Gunda Wienke
amerika21

Montevideo. Die Regierung in Uruguay hat den Sozialen Dialog ins Leben gerufen. Ziel ist es, eine breite Öffentlichkeit zur Mitarbeit zu gewinnen, um über die Zukunft des südamerikanischen Landes zu debattieren und tragfähige Perspektiven zu erarbeiten.

Initiiert wurde der Dialog Mitte November von Präsident Tabaré Vázquez. Er will damit einen "Informationskanal" zwischen der Zivilgesellschaft, den öffentlichen Einrichtungen und der Regierung schaffen, um Uruguays Zukunft zu gestalten. Vázquez formuliert die Idee wie folgt: "Wir wollen Zugänge schaffen in verschiedene Bereiche und Themenkomplexe, die für eine Entwicklungsstrategie des Landes relevant sind.”
Der Soziale Dialog soll tragfähige Perspektiven für die Zukunft Uruguays entwickeln
QUELLE: YOUTUBE.COM

Donnerstag, 19. November 2015

Uruguay gegen Philip Morris vor Schiedsgericht der Weltbank

Präsident Vázquez zuversichtlich angesichts der Klage des Tabakkonzerns. Weltgesundheitsorganisation unterstützt Uruguay beim Schiedsverfahren

Von Gunda Wienke
amerika21

Washington/Montevideo. Beim Verfahren des Tabakkonzerns Philip Morris International gegen des Staat Uruguay haben beide Parteien im Verlauf der letzten Oktoberwochen ihre Schlussplädoyers gehalten. Für Uruguay waren Staatssekretär Miguel Toma, Gesundheitsminister Jorge Basso sowie Gesundheitsexperten und Juristen in die US-Hauptstadt Washington gereist. Das südamerikanische Land wartet nun auf das Urteil des Weltbank-Schiedsgerichts (ICSID), das innerhalb der nächsten sechs Monaten verkündet werden soll. Präsident Tabaré Vázquez äußerte unlängst seine Zuversicht, dass Uruguay den Fall gewinnen wird. Philip Morris ist der weltweit größte private Hersteller von Tabakprodukten.

Der Tabak-Konzern Philip Morris fordert einen Schadenersatz
von mindestens 25 Millionen US-Dollar von Uruguay
QUELLE: ES.JUSTINVESTMENT.ORG

Freitag, 30. Oktober 2015

Uruguays Staatschef rettet 14-Jähriger das Leben

Tabaré Vázquez befand sich gerade auf dem Flug zu einem Treffen mit François Hollande. Als er an Bord den Notruf hörte, handelte er mit einem weiteren Arzt sofort und rettete einem Teenager das Leben.

Lebensretter Tabaré Vázquez (rechts) zu Besuch bei François Hollande Foto © AP
Das war Rettung von höchster Stelle: Uruguays Staatschef Tabare Vazquez hat auf einem Flug eine junge Passagierin mit einem schweren allergischen Schock ärztlich behandelt. Die 14-jährige Französin erlitt eine akute Atemnot, nachdem sie Erdnüsse gegessen hatte.

Nach einem Notruf der Besatzung begaben sich Vazquez und sein persönlicher Arzt zur Passagierin und gaben ihr eine Spritze, wie die Zeitung "El Observador" berichtet. Er habe ihrer Tochter das Leben gerettet, erklärte die Mutter der jungen Frau.
Vazquez, der Krebsarzt ist, war auf dem Flug zu einem Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Francois Hollande in Paris. (kleinezeitung.at)

Mittwoch, 1. Juli 2015

Senat in Uruguay stimmt für Erlass kubanischer Schulden

Von Vera Hölscher
amerika21

Montevideo. Der uruguayische Senat hat einen Gesetzentwurf zum Erlass der kubanischen Schulden verabschiedet. Er liegt nun der Abgeordnetenkammer zur Abstimmung vor. Das Gesetz bemächtigt die Regierung zu einem vollständigen Erlass der Schulden der Kubanischen Nationalbank. Nach Informationen des Büros von Senator Rafael Michelini von der regierenden Frente Amplio, schuldete Kuba Uruguay seit 1994 rund 14 Millionen US-Doller, eine Summe, die sich aufgrund von nicht eingehaltenen Fristen und daraufhin verhängten Strafgeldern auf mittlerweile 50 Millionen Dollar angehäuft hatte.

Eine Mehrheit im Senat stimmte für den Schuldenerlass

Sonntag, 21. Juni 2015

Lateinamerika: Uruguay will Beziehungen mit den USA ausbauen

Uruguays Präsident Tabaré Vázquez will die bestehenden bilateralen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten ausbauen. Während einer Rede gab das Staatsoberhaupt des kleinen südamerikanischen Staates bekannt, dass das Wirtschaftswachstum von Uruguay stark mit ausländischen Direktinvestitionen verbunden ist. Bei einem Treffen mit vierzig internationalen Investoren in Montevideo würdigte er die Fortschritte bei der Zusammenarbeit im Zollbereich und sieht diese als Faktor zur Verbesserung der Qualität des bilateralen Handels mit Washington. Vázquez erinnerte daran, dass am 3. Juni ein Zoll-Übereinkommen unterzeichnet wurde, ein Abkommen zur gegenseitige Amtshilfe zwischen den beiden Ländern besteht bereits seit dem Mai 2014.


Sonntag, 14. Juni 2015

Kritik in Uruguay an Tisa-Verhandlungen nimmt zu

gefunden bei amerika21.de

Gewerkschaften und Teile der Frente Amplio gegen geplantes Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen. Regierungsvertreter verteidigen Tisa

Von Kerstin Sack
amerika21

Montevideo. Die Diskussionen über die Teilnahme von Uruguay an den Verhandlungen über das "Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen" (Trade in Services Agreement - Tisa) nehmen zu. Neben Gewerkschaften und anderen gesellschaftlichen Gruppen kritisieren vermehrt auch Teile des Regierungsbündnisses Frente Amplio die Beteiligung des Landes.

Für den vergangenen Donnerstag hatte der Gewerkschaftsdachverband PIT-CNT erneut zu einem mehrstündigen landesweiten Streik und Demonstrationen aufgerufen. Im Mittelpunkt standen die Ablehnung von Tisa sowie die Forderung nach einer Erhöhung der Haushalsmittel für den Gesundheits- und Bildungsbereich. In der Hauptstadt Montevideo beteiligten sich Zehntausende an der Demonstration, die Schulen im Land blieben geschlossen. Dies war bereits der zweit nationale Streik- und Aktionstag der Gewerkschaften seit dem Amtsantritt von Präsident Tabaré Vázquez am 1. März.

Zentausende demonstrierten am 11. Juni in Montevideo gegen
Tisa und forderten mehr staatliche Mittel für Gesundheit und BildungQuelle: pitcnt

Mittwoch, 20. Mai 2015

Präsident von Uruguay besucht Europa

Von Gunda Wienke
amerika21

Uruguays Präsident Tabaré Vázquez kommt nach Europa

Montevideo. Uruguays Präsident Tabaré Vázquez kommt im Herbst zu einem Staatsbesuch nach Europa. Bei der Rundreise sind Besuche in Deutschland, Frankreich und Spanien vorgesehen. Dies teilte Außenminister Rodolfo Nin Novoa mit.

Bild: losreportesdelichi.com