Montag, 26. September 2016

Wir sind umgezogen!

Liebe Blog BesucherInnen!

Ab heute werden Sie hier keine aktuellen Informationen mehr finden, denn wir sind mit unserem Blog umgezogen. Um Sie weiterhin mit aktuellen Informationen über Uruguay und Südamerika zu informieren, haben wir uns entschlossen, unseren eigenen Blog mit unserer eigenen Internetadresse ins Leben zu rufen. Dieser ist seit einer Woche erreichbar unter:

www.abnachuruguay.com




Bitte ändern Sie Ihre Favoriten, Lesezeichen und Bookmarks, damit sie auf die neue Seite verweisen.

Wir möchten uns noch einmal ganz herzlich bei allen Besuchern dieser Seite bedanken und freuen uns riesig über die immer wieder ansteigende Zahl von Menschen, die sich hier informieren möchten.
Wir hoffen mit den Möglichkeiten die wir mit einer eigenen Seite haben, unsere Angebot weiter verbessern zu können.

Für alle Facebook-User die zu dem Thema Uruguay und Auswanderung noch mehr Informationen brauchen oder aktiv an den Diskussionen teilnehmen möchten, wollen wir noch einmal auf unsere Facebook-Gruppe "Auswandern-Leben in Uruguay" aufmerksam machen. Es handelt sich um die größte deutschsprachige Gruppe zum Thema Uruguay in Facebook mit fast 700 Mitgliedern. (Stand September 2016).


Sonntag, 25. September 2016

Ausflug auf's Land

An einem der letzten Wochenende waren wir eingeladen und machten einen kleinen Ausflug auf's Land. 



Keine 20 Fahrminuten von Atlántida entfernt, kann man bereits in absolute Ruhe eintauchen, umgeben von Natur und Tieren. 


Mercosur: Ohne Venezuela gen Europa?

Rechtsregierte Staaten und Uruguay paktieren gegen Caracas. Unrealistische Anforderungen an Regierung von Präsident Nicolás Maduro. Abkommen mit EU geplant

Montevideo. Das südamerikanische Freihandelsbündnis Mercosur hat beschlossen, ein Handelsabkommen mit der Europäischen Union (EU) anzustreben. "Ausgewogen, ambitioniert und umfassend" solle der neue Vertrag sein, verkündeten die Staatschefs von Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay. Die Südamerikaner scheinen sich einig zu sein: Das Bündnis will seinen Markt dem reichen Norden öffnen und Handelsschranken abbauen. Doch bei dem Treffen am Rande der UN-Generalversammlung in New York fehlte ein Vertreter von Venezuela, dem fünften Mercosur-Mitgliedsstaat. Venezuela hat sich an den Gesprächen mit der EU bisher nicht beteiligt, es sieht zu große Risiken im Freihandel mit dem wirtschaftlich mächtigeren Europa.

Sitz des Mercosur in Montevideo, Uruguay - QUELLE: FACEBOOK

Samstag, 24. September 2016

Bundesregierung beobachtet Lage der Menschenrechte in Brasilien

Berlin. Die Bundesregierung hat sich alarmiert über mögliche Rückschritte in der Menschenrechts- und Sozialpolitik in Brasilien nach der Amtsenthebung der demokratisch gewählten Präsidentin Dilma Rousseff geäußert. Auf Anfrage der Linksfraktion sagte Michael Roth (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt: "Uns sind natürlich, genau wie Ihnen, Befürchtungen über Rückschritte im Bereich der Menschenrechtspolitik, aber auch der Sozialpolitik bekannt, und diese Befürchtungen werden von uns sehr ernst genommen."

Michael Roth (hier rechts im Bild, stehend) - QUELLE: BUNDESTAG.DE

Freitag, 23. September 2016

Boykott der Rede von Brasiliens De-facto-Präsidenten Temer vor UNO

New York. Der Präsident von Costa Rica, Luis Guillermo Solís und Angehörige anderer Delegationen lateinamerikanischer Länder haben am Dienstag den Saal der Generalversammlung verlassen, um die Rede des brasilianischen De-facto-Präsidenten Michel Temer demonstrativ zu boykottieren. Der costaricanische Präsident zog sich in Begleitung seines Außenministers Manuel González aus dem Saal zurück.

Wollten nicht alle hören: Michel Temer vor der UNO  QUELLE:
UN PHOTO/CIA PAK LIZENZ: WWW.UNMULTIMEDIA.ORG/TERMSOFUSE.HTML

Donnerstag, 22. September 2016

Papst besucht Argentinien, Chile und Uruguay im Paket

Der chilenische Botschafter am Heiligen Stuhl, Mariano Fernandez Amunategui, hat eine Reise von Papst Franziskus nach Argentinien, Uruguay und Chile angekündigt. Das aus Argentinien stammende Kirchenoberhaupt habe ihm in einer Privataudienz erklärt, dass er die drei Länder in einer gemeinsamen Reise besuchen werde, sagte Fernandez der argentinischen Nachrichtenagentur Telam laut Kathpress.

Der Papst reist auch in sein Heimatland - © APA (AFP)

Mittwoch, 21. September 2016

UN-Vollversammlung: Argentinien nimmt mehr Flüchtlinge aus Syrien auf

Während seiner Rede auf der 71. UN-Vollversammlung in New York hat Argentiniens Präsident Mauricio Macri bekannt gegeben, dass das südamerikanische Land „die Quote von Flüchtlingen aus Syrien erweitern wird“. Nach seinen Worten gilt dieses Vorhaben mit „Vorrang für Familien mit Kindern“. Macri bekräftigte, dass Argentinien „bereit ist, das 21. Jahrhundert zu betreten“ und seine „Rolle in der internationalen Gesellschaft ausüben wird“.

Argentiniens Präsident Mauricio Macri bei seiner Rede in New York
(Foto: Casa Rosada están licenciados bajo
Creative Commons Reconocimiento 2.5 Argentina License)

„Wir leben in einer zunehmend gewalttätigen Welt, in der ein radikaler Extremismus unschuldige und gefährdeten Bevölkerungsgruppen bedroht. In den letzten Jahren hat sich dieses Phänomen verschlechtert/ausgebreitet und um es zu stoppen, ist die internationale Zusammenarbeit unverzichtbar“, so Macri.

Morales will Bolivien durch Binnenmarkt und Gasexport stärken

Die Regierung Morales strebt Stärkung der Lebensmittelindustrie an. Südamerikanisches Land will auch Paraguay mit Gas beliefern

La Paz. Präsident Evo Morales hat die Bevölkerung in Bolivien dazu angehalten, nationale Produkte zu konsumieren. Dies ist Teil seiner Strategie, die wirtschaftliche Entwicklung voran zu treiben und den Binnenmarkt zu stärken. Der Andenstaat strebt außerdem die Rolle als wichtigster Energieversorger Südamerikas an.

Boliviens Staatsoberhaupt Evo Morales will die Wirtschaft
stärken QUELLE: XAVIER GRANJA CEDEÑO
 CANCILLERÍA DEL ECUADOR LIZENZ: CC BY-SA 2.0

Dienstag, 20. September 2016

Gewerkschaften in Argentinien wehren sich gegen Politik der Regierung Macri

Beide große Verbände organisieren Streiks gegen neoliberale Politik. Regierung und Kirche versuchen die Gewerkschaften zu besänftigen

Buenos Aires. In Argentinien hat der peronistische Gewerkschaftsbund CGT in der Auseinandersetzung um neoliberale Maßnahmen der Regierung von Präsident Mauricio Macri für Oktober einen "historischen Streik" angekündigt. Bereits am 2. September hatte der zweite große Gewerkschaftsbund des südamerikanischen Landes, CTA, unter dem Titel "Marcha Federal", eine Massenkundgebung in Buenos Aires gegen die aktuelle Sparpolitik organisiert. "Marcha Federal" hieß 1994 auch eine Großdemonstration gegen Ex-Präsident Carlos Menem und dessen neoliberalen Regierungskurs.

Plakat zu den letzten massiven Protetsen der Gewerkschaften in Argentinen
QUELLE: TWITTER.COM

Montag, 19. September 2016

Wir ziehen um!

Am 26.09.2016 sind wir 4 Jahre in Uruguay. Zeit für etwas Neues und einen kleinen Umzug. Zumindest mit unserem Blog :-) 

Ab nach Uruguay zieht auf eine eigene Seite um. Die Einschränkungen der Möglichkeiten und Rechte unter Google Blogger haben uns einfach zu sehr eingeengt.

Ab heute laufen beide Blogs parallel und werden aktualisiert. Ab dem 26.09.2016 finden Sie unsere aktuellen Artikel nur noch im neuen Blog unter: 


www.abnachuruguay.com






Spanische Waffen zur Niederschlagung sozialer Proteste in Peru

Peru ist Hauptimporteur von Waffen aus Spanien. Häufig Einsatz durch Militär und Polizei. Über 50 Menschen bei Protesten gestorben

Lima/Madrid. Peru ist der weltweit wichtigste Importeur von Waffen aus Spanien. Einem Bericht des spanischen Nachrichtenportales Tercera Informacion zufolge hat der südamerikanische Staat allein im letzten Jahr Waffen im Wert von rund 15 Millionen Euro aus Spanien gekauft. Dabei sind allein in den letzten Jahren unter Ex-Präsident Ollanta Humala (2011-2016) mehr als 50 Personen während sozialer Unruhen getötet worden, 750 wurden verletzt.

Gegen Proteste setzen die Sicherheitskräfte in Peru häufig Waffen ein, viele
davon kommen aus Spanien - QUELLE: DESINFORMEMONOS.ORG

Sonntag, 18. September 2016

Wo gibt's was?

Als wir vor 4 Jahren in Uruguay ankamen, wurde uns so allerhand erzählt. Auch, was es hier angeblich nicht gibt, was man unbedingt aus Deutschland mitbringen solle, dass es diese und jene Gewürze nicht gäbe usw. 


Lieber Blog-Besucher, wir sind umgezogen!

Den kompletten Beitrag finden Sie hier:

Früherer Guantanamo-Häftling darf in Uruguay Hungerstreik fortsetzen

Montevideo (AFP) Ein syrischer ehemaliger Guantanamo-Häftling darf in Uruguay seinen Hungerstreik fortsetzen, mit dem er eine Zusammenführung mit seiner Familie erzwingen will. Ein Richter in Uruguay urteilte am Freitag, dass der 45-jährige Dschihad Dijab seinen Protest fortsetzen darf, ohne zur Zwangsernährung ins Krankenhaus gebracht zu werden. Der Syrer war 2014 aus dem Gefängnis auf Kuba freigelassen und nach Uruguay gebracht worden. - zeit.de

Quelle: AlJazeera/Reuters

Samstag, 17. September 2016

Frankfurt – Brasilien: Erfolgreicher Rauschgiftspürhund Fee

Am 12. Juli 2016 stellten Zollbeamte des Hauptzollamts Frankfurt am Main 2,5 Kilogramm Kokain in einem Reisekoffer aus Sao Paulo (Brasilien) sicher. Zunächst kontrollierte ein Hundeführer mit seinem Rauschgiftspürhund Fee das Transitgepäck. Beim Abschnüffeln der Koffer zeigte der Zollhund reges Interesse an einem blauen Hartschalenkoffer. Bei der manuellen Kontrolle des Gepäckstücks stellte der Beamte eine auffällige Verdickung der Seitenwände fest. Beim Anbohren dieser Wände trat ein weißes Pulver hervor, welches im Rauschgiftschnelltest auf Kokain positiv reagierte.

Hund Fee das Transitgepäck. Beim Abschnüffeln der Koffer zeigte der Zollhund reges Interesse an einem blauen Hartschalenkoffer (Foto: Zoll)

Gewerkschaften in Brasilien planen Generalstreik

Verbände rufen zum Widerstand gegen neoliberale Politik auf. De-facto-Regierung von Staatschef Temer will Arbeiterrechte einschränken

Rio de Janeiro. Brasilianische Gewerkschaftsverbände planen für den 22. September eine landesweite Arbeitsniederlegung. Damit soll ein erster Schritt in Richtung Generalstreik gemacht werden. Mit der Niederlegung der Arbeit wollen sich die Arbeitnehmerverbände gegen die De-facto-Regierung unter Michel Temer und die geplanten Einschränkungen der Arbeiterrechte zur Wehr setzen. Der Gewerkschaftsverband Central Única dos Trabalhadores (CUT) mobilisiert unter allen Berufsgruppen für die Arbeitseinstellung am kommenden Donnerstag.

Aufruf zum Streik in Brasilien von der CUT für den 22. September
QUELLE: HTTP://CUT.ORG.BR

Donnerstag, 15. September 2016

Argentinien: Siemens plant Investitionen in Milliardenhöhe

Das argentinische Ministerium für Produktion, die argentinische Agentur zur Förderung von Investitionen und Handel (Investment and Trade Promotion Agency) und Siemens wollen künftig eng zusammenarbeiten. Auf dem argentinischen Business Investment Forum in Buenos Aires unterzeichneten Joe Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, Lisa Davis, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, Francisco Cabrera, argentinischer Minister für Produktion, und Juan Procaccini, Vorsitzender der argentinischen Investment and Trade Promotion Agency, eine entsprechende Absichtserklärung (Letter of Intent).

Argentiniens neuer Präsident Mauricio Macri führt das Land zur
freien Marktwirtschaft zurück (Foto: Macri)

Mittwoch, 14. September 2016

Argentinien will Malwinen-Vertrag mit London neu verhandeln

Gespräche zu Erdölförderung im maritimen Gebiet und zu Flügen auf die südatlantischen Inseln. Konsultationen sind Teil der Annäherungsstrategie der neoliberalen Regierung

Buenos Aires/London. Die argentinische Regierung will erneut mit Großbritannien über die Förderung der Erdöl- und Erdgasvorkommen im Seegebiet der Malwinen-Inselgruppe (Falkland-Inseln) verhandeln. Das sagte Argentiniens Außenministerin Susana Malcorra in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Télam im Rahmen einer Konferenz über die UN-Friedensmissionen in der vergangenen Woche in London. Die Regierungen beider Länder äußerten dort Interesse, die Übereinkunft über die Malwinen-Inseln neu zu verhandeln.

Auf die Malwinen (Falkland-Inseln) im Südatlantik erheben Großbritannien und
Argentinien Anspruch - QUELLE: BAMSE LIZENZ: CC BY-SA 2.5

Montag, 12. September 2016

Kulinarische Reise durch Peru: Auf den Spuren des Kakaos

Peru und sein Kakao können auf eine lange, fast tausendjährige Beziehung zurückblicken. Es heißt, dass der Kakaobaum aus den Flussbecken des tropischen Amazonasregenwaldes stammt und erst von dort aus nach Mittelamerika gebracht wurde. Die Kombination aus hervorragenden klimatischen Bedingungen und fruchtbaren Böden bringt ein schmackhaftes Produkt hervor, das sich weltweit zunehmender Beliebtheit erfreut. In zehn der 24 Regionen des Landes wird heute auf insgesamt ungefähr 40.000 Hektar Kakao angebaut, fast alle Plantagen liegen in den östlichen Anden.

Der Kakao entwickelt sich mehr und mehr zu einem der wichtigsten Anbauprodukte Perus (Fotos: PROMPERÚ)

Samstag, 10. September 2016

Regierungspartei in Brasilien soll Schmiergelder erhalten haben

PMDB von De-facto-Präsident Temer habe als Parteispenden getarnte Bestechungsgelder kassiert. Staatsanwaltschaft präsentiert erste Details

Brasília. In Brasilien soll die Partei von Staatschef Michel Temer in mehreren Fällen Bestechungsgelder angenommen haben. Die brasilianische Zeitung Folha de S.Paulo veröffentlichte Informationen aus einem vorläufigen Untersuchungsbericht des Obersten Gerichtshofes Brasiliens. Die höchsten Summen gab es nach Berichten brasilianischer Medien im Zusammenhang mit dem umstrittenen Bau des weltweit drittgrößten Mega-Kraftwerk Belo Monte am Xingu-Fluss im Amazonas-Gebiet. Inzwischen wird gegen sechs der zehn am Bau beteiligten Firmen ermittelt. Auch zwei deutsche Unternehmen sind an dem Projekt beteiligt. Die Münchener Re, eine der weltweit führenden Rückversicherungsgesellschaften,  und der Technologiekonzern Siemens.

Muss Michel Temer in Brasilien bald mehr Korruption beichten?
QUELLE: ANDERSON RIEDEL

Brasilien: Olympische Spiele heizen Inflation an

Die Inflation in Brasilien hat sich während der Olympischen Spiele im August auf fast neun Prozent beschleunigt. Gründe dafür waren unter anderem ein Anstieg der Preise für Dienstleistungen in Rio de Janeiro und die Reduzierung der Aussichten auf eine Senkung der Zinssätze. Die Verbraucherpreise, gemessen durch den Benchmark Verbraucherpreisindex (IPCA), stiegen laut Angaben des brasilianischen Institut für Geographie und Statistik (IBGE) im August dieses Jahres um 8,97%, im Vormonat lag der Index bei 8,74%.


Die Preise der Hotelzimmer und Kosten für Nahrungsmittel lagen im August in Rio weit über dem nationalen Durchschnitt. Dagegen fielen in anderen Städten des größten Landes in Lateinamerika die Lebensmittelpreise nach einem unerwarteten Anstieg in den Vormonaten. Dies deutet darauf hin, dass sich die Inflation landesweit abschwächt und zum Ende des Jahres bei knapp 7% liegen dürfte.