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| Militäreinsatz im Norden Paraguays gegen die EPP QUELLE: DESINFORMEMONOS.ORG |
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Freitag, 2. September 2016
Tödlicher Angriff auf Militär-Patrouille in Paraguay
Asunción. Am vergangenen Samstag sind bei einem Bombenanschlag der Guerilla-Organisation Armee des Paraguayischen Volkes nahe der paraguayischen Stadt Horqueta acht Soldaten ums Leben gekommen. Der Konvoi der Anti-Guerilla-Einheit FTC war in der von Armut geprägten nördlichen Region Concepción unterwegs, als am Straßenrand ein Sprengsatz detonierte. Guerilla-Kämpfer eröffneten daraufhin das Feuer auf die Sicherheitskräfte. Fünf Soldaten starben noch während des Angriffs, drei weitere erlagen im Krankenhaus ihren Verletzungen. Paraguays Präsident Horacio Cartes versprach nur Stunden nach dem Attentat "einen Frontalkrieg gegen die Drogen-Terroristen aus dem Norden".
Samstag, 20. August 2016
Krise im Mercosur: Paraguay friert diplomatische Beziehungen zu Venezuela ein
Paraguays Außenminister Eladio Loizaga gab am Freitag (19.) bekannt, dass die Beziehungen zwischen seinem Land und Venezuela „eingefroren“ sind und der paraguayische Botschafter in Caracas in Asunción bleibt. Die Entscheidung der Regierung von Präsident Horacio Cartes bezeichnet der Minister „als Reaktion auf Beleidigungen von Nicolás Maduro“. Damit spitzt sich die Krise im Staatenbund „Mercosur“ (Gemeinsamer Markt Südamerikas“ weiter zu, der seit Anfang August ohne temporäre Präsidentschaft ist.
Paraguay, Argentinien und Brasilien lehnen den turnusmäßigen Vorsitz von Venezuela weiter ab und argumentieren unter anderem, dass die Regierung nicht die demokratischen Statuten des Bündnisses erfüllt/einhält. Loizaga bekräftigte, dass es in Venezuela politische Gefangene gibt und die Regierung das Parlament permanent blockiert. Venezuelas Staatsoberhaupt spricht von einer „Dreier-Allianz von Folterern“, von einer „kriminellen und illegalen Regierung“ in Brasilien, Paraguays Regierung bezeichnet der auf Kuba ausgebildete Marxist als ein „Haufen von Oligarchen und korrupten Drogenbaronen“. - latina-press
Paraguay, Argentinien und Brasilien lehnen den turnusmäßigen Vorsitz von Venezuela weiter ab und argumentieren unter anderem, dass die Regierung nicht die demokratischen Statuten des Bündnisses erfüllt/einhält. Loizaga bekräftigte, dass es in Venezuela politische Gefangene gibt und die Regierung das Parlament permanent blockiert. Venezuelas Staatsoberhaupt spricht von einer „Dreier-Allianz von Folterern“, von einer „kriminellen und illegalen Regierung“ in Brasilien, Paraguays Regierung bezeichnet der auf Kuba ausgebildete Marxist als ein „Haufen von Oligarchen und korrupten Drogenbaronen“. - latina-press
Donnerstag, 14. Juli 2016
Proteste in Paraguay nach Urteil gegen Kleinbauern im Fall Curuguaty
Asunción. Mit Demonstrationen, Besetzungen und einer Mahnwache protestieren Menschenrechts- und Bauernaktivisten, Studierende und linke politische Bewegungen seit Montag in Paraguays Hauptstadt gegen die Verurteilung der elf Landarbeiterinnen- und arbeiter im Fall des Massakers von Curuguaty. Das Strafgericht hatte hohe Haftstrafen gegen die Angeklagten verhängt: Vier von ihnen wurden wegen Mordes, Landbesetzung und Bildung einer kriminellen Vereinigung verurteilt, Rubén Villalba bekam mit 30 Jahren die höchste Strafe. Wegen Mittäterschaft sollen Luis Olmedo 20, Néstor Castro und Arnaldo Quintana je 18 Jahre hinter Gittern. Gegen drei Frauen lautete das Urteil je sechs Jahre Haft wegen Komplizenschaft, sie wurden am Dienstag vom Gefängnis in den Hausarrest überstellt. Die vier übrigen Angeklagten bekamen wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung und Landbesetzung je vier Jahre ausgesprochen und sind inzwischen auf freiem Fuß, da sie ihre Strafe bereits verbüßt haben.
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| Solidarität mit den Verurteilten und den Aktivisten, die in Zelten vor dem Justizpalast eine Mahnwache abhalten - QUELLE: CURUGUATY #ABSOLUCIONYA |
Donnerstag, 26. Mai 2016
Journalisten in Paraguay beklagen Angriffe, Zensur und Medienkonzentration
17 Berichterstatter seit 1991 ermordet. Präsidentenfamilie besitzt eine der einflussreichsten Mediengruppen des Landes. Seit 2015 mehrere Kommunikationsmedien aufgekauft
Asunción. Die Gewerkschaft der Journalisten in Paraguay (SPP) und weitere Organisationen Medienschaffender haben Angriffe gegen Journalisten und gemeinnützige lokale Radiosender, Zensur durch Medienunternehmer sowie zunehmende berufliche Prekarisierung angeprangert. Auch kritisierten sie die zunehmende Konzentration der nationalen Medien in Händen von Privatunternehmern, darunter auch des Präsidenten des Landes, Horacio Cartes.
Asunción. Die Gewerkschaft der Journalisten in Paraguay (SPP) und weitere Organisationen Medienschaffender haben Angriffe gegen Journalisten und gemeinnützige lokale Radiosender, Zensur durch Medienunternehmer sowie zunehmende berufliche Prekarisierung angeprangert. Auch kritisierten sie die zunehmende Konzentration der nationalen Medien in Händen von Privatunternehmern, darunter auch des Präsidenten des Landes, Horacio Cartes.
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| Ehrung des vor 25 Jahren ermordeten Journalisten Santiago Leguizamón vor seinem Denkmal in Asunción QUELLE: FACEBOOK.COM |
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