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Montag, 5. September 2016

Eröffnung der Bank des Südens im Oktober angekündigt

Quito.In Ecuadors Hauptstadt Quito hat die dritte Tagung zur Einrichtung der Bank des Südens stattgefunden. Dabei kamen Finanzminister und Delegierte der Mitgliedsstaaten der Union südamerikanischer Nationen (Unasur) zusammen, um die verschiedenen Aspekte und Fortschritte des Aufbaus der Entwicklungsbank zu diskutieren. Diese soll am 1. Oktober ihre Arbeit aufnehmen.

Der Direktor der Bank des Südens Ecuador, Andres Arauz, und Ecuadors Außenminister
Guillaume Long (v.l.) während des Treffens - QUELLE: TWITTER.COM

Dienstag, 2. August 2016

Lateinamerika: Studieren in Chile, Ecuador oder Argentinien

College Contact erhält südamerikanischen Zuwachs und begrüßt drei neue Partnerunis in Argentinien, Chile und Ecuador. Die drei renommierten Privathochschulen Universidad Austral, Universidad Adolfo Ibáñez und Universidad Internacional del Ecuador bieten Studierenden eine breite Palette an Studiengängen mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Außerdem sind sie der ideale Ausgangspunkt, um den vielseitigen südamerikanischen Kontinent zu entdecken.

Ein Auslandssemester in Südamerika ist eine ideale Gelegenheit, um neben dem Studieren
die verschiedensten Landschaften und Naturschönheiten des Kontinents
kennen zulernen (Foto: Alex Proimos)

Sonntag, 31. Juli 2016

Ecuador zahlt 112 Millionen US-Dollar an Chevron

Quito. Nachdem Verhandlungen mit dem US-amerikanischen Erdölkonzern Chevron gescheitert sind, hat die Regierung von Ecuador die vom Obersten Gericht der USA verhängte Strafe von 96 Millionen US-Dollar plus Zinsen beglichen. Der Leiter der Zentralbank Ecuadors, Diego Martínez bestätigte die Zahlung Ende vergangener Woche gegenüber der Presse.

Werbeplakat von Chevron, einem der größten Ölkonzerne weltweit
QUELLE: WIKIMEDIA/ALF VAN BEEM  - LIZENZ: CC

Donnerstag, 16. Juni 2016

Ecuador enttarnt Intervention und Agentennetzwerk der CIA

US-Geheimdienst nahm bis 2007 massiv Einfluss auf ecuadorianische Sicherheitsbehörden. Polizei und Militär sollten Zielen Washingtons folgen

Quito. Der US-amerikanische Geheimdienst CIA hat offenbar versucht, gezielt auf Sicherheitsbehörden und das Militär in Ecuador Einfluss zu nehmen. Dies geht aus einem Bericht der regierungsnahen ecuadorianischen Tageszeitung El Telégrafo vom Montag hervor, der sich auf entsprechende Dokumente stützt, die dem Blatt zugespielt wurden.

Leila Hadad Pérez, hier links im Bild. Das Foto stammt aus einem Bericht des
Fernsehsenders Telesur -  QUELLE: TELESUR

Montag, 13. Juni 2016

Ecuador zu Millionenzahlung an Chevron verurteilt

Washington/Quito. Ecuadors Staatspräsident Rafael Correa hat bei einem internationalen Pressegespräch das Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA gegen Ecuador kritisiert. Dieses hatte am 6. Juni eine Berufung des Landes zugunsten des US-amerikanischen Erdölunternehmens Chevron zurückgewiesen. Der Konzern hatte das südamerikanische Land auf eine Zahlung von 96 Millionen Dollar plus Zinsen wegen Verstoßes gegen das bestehende Investitionsschutzabkommen verklagt und Recht bekommen.

Präsident Correa beim Gespräch mit internationalen Pressevertretern am Mittwoch
QUELLE: PRESIDENCIA DE LA REPÚBLICA DEL ECUADOR

Freitag, 6. Mai 2016

Deutschland hilft Ecuador: Erste Hilfsgüter unterwegs

Am 10. Mai läuft ein Frachter aus dem Hamburger Hafen in Richtung Ecuador aus. Mit an Bord: ein 32 Tonnen schwerer Container mit Hilfsgütern, darunter zahlreiche Rollstühle, für die Menschen in den Erdbebengebieten. Der Transport wurde organisiert vom ecuadorianischen Konsulat und Handelbüro in Hamburg und der Botschaft Ecuadors in Berlin. Die Kosten übernimmt die Hamburger Firma SEATRADE in Kooperation mit dem Hafen. Das Pharmazieunternehmen Grünenthal, zu deren Partnern der Honorarkonsul Ecuadors in Stolberg, Micheal Wirtz, gehört, spendete Medikamente im Wert von 480.000 Dollar.

Schwere Schäden nach Erdbeben in Ecuador (Foto: presidenciaecuador)

Sonntag, 24. April 2016

Erdbeben in Ecuador: Verbale Entgleisung des Präsidenten sorgt für Empörung

Eingestürzte Häuser, kein Wasser, kein Strom, Tote und Verletzte: Nach dem verheerenden Erdbeben mit mehr als 650 Toten geht im südamerikanischen Land Ecuador nichts mehr seinen normalen Gang. Nach Berichten lateinamerikanischer Medien liegen nach Ausbruch des Bebens vor rund einer Woche noch viele Menschen unter den Trümmern, starker Verwesungsgeruch ist wahrnehmbar.

Präsident Rafael Correa bei einem Besuch in der Region
Bahía de Caráquez, San Vicente, Jama und Pedernales) Foto: Screenshot YouTube)

Freitag, 22. April 2016

Ecuador nach dem Erdbeben: Wie Viralität die Wahrheit töten kann

Die Schäden an Infrastruktur und Gebäuden nach dem Erdbeben im südamerikanischen Land Ecuador sind groß. Städte liegen in Schutt und Asche, fast 600 Menschen wurden mittlerweile tot geborgen. Nach dem Beben quollen die sozialen Netzwerke über mit Botschaften und Fotos, die Verbreitung von falschen Gerüchten und unglaublichen Geschichten trieb seltsame Blüten.


Sonntag, 17. April 2016

Ecuador: Mindestens 142 Tote nach gewaltigem Erdbeben – Flughafen geschlossen

In der Küstenregion des südamerikanischen Landes Ecuador hat sich um 23.58.37 (UTC) ein gewaltiges Erdbeben der Stärke 7,8 auf der Momenten-Magnituden-Skala ereignet. Die Erschütterung trat in einer Tiefe von nur 19,2 Kilometer (11,9 Meilen) auf, im Moment liegen keine Meldungen über Verletzte vor. Nach Berichten von Augenzeugen schwankten die Gebäude in Quito etwa 50 Sekunden lang, Menschen flüchteten in panischer Angst aus ihren Behausungen.