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Sonntag, 18. September 2016

Wo gibt's was?

Als wir vor 4 Jahren in Uruguay ankamen, wurde uns so allerhand erzählt. Auch, was es hier angeblich nicht gibt, was man unbedingt aus Deutschland mitbringen solle, dass es diese und jene Gewürze nicht gäbe usw. 


Lieber Blog-Besucher, wir sind umgezogen!

Den kompletten Beitrag finden Sie hier:

Montag, 12. September 2016

Kulinarische Reise durch Peru: Auf den Spuren des Kakaos

Peru und sein Kakao können auf eine lange, fast tausendjährige Beziehung zurückblicken. Es heißt, dass der Kakaobaum aus den Flussbecken des tropischen Amazonasregenwaldes stammt und erst von dort aus nach Mittelamerika gebracht wurde. Die Kombination aus hervorragenden klimatischen Bedingungen und fruchtbaren Böden bringt ein schmackhaftes Produkt hervor, das sich weltweit zunehmender Beliebtheit erfreut. In zehn der 24 Regionen des Landes wird heute auf insgesamt ungefähr 40.000 Hektar Kakao angebaut, fast alle Plantagen liegen in den östlichen Anden.

Der Kakao entwickelt sich mehr und mehr zu einem der wichtigsten Anbauprodukte Perus (Fotos: PROMPERÚ)

Montag, 18. Juli 2016

Hoy te Quiero - Einmal lecker Essen bitte!

Wer in Uruguay auf der Suche nach gutem Essen ist, wird in Montevideos Stadtteil Punta Carretas schnell fündig. So auch wir letzten Samstag, als wir mit Freunden dort unterwegs waren. 

Leider bekamen wir in dem von uns favorisierten Japanischen Restaurant "PequeñITO" keinen Tisch mehr. So stiefelten wir also weiter zu "Hoy te Quiero".


Jaime Zudáñez 2601/esq. Luis de la Torre, http://hoytequiero.com.uy/

Der Stil von "Hoy te quiero" ist schwer zu beschreiben. Es ist Bäckerei, Restaurant, Snackbar und Treffpunkt, alles in einem. Auch wenn das Haus auf den ersten Blick nicht viel her macht und sich erst auf den zweiten Blick als "Art Deco" zu erkennen gibt, verbirgt es im Inneren nicht nur gutes Essen, sondern auch gemütliche Räume, die zum Verweilen einladen. 




Dienstag, 12. Juli 2016

Noch ein Warenkorb

Wir waren wieder einkaufen. Das müssen wir ja ständig... ;-) 

Da unser letzter Warenkorb großes Interesse ausgelöst hat, werden wir versuchen, unsere Einkäufe öfter mal abzulichten und die Preise dazu notieren. 

Der letzte Einkauf vor ein paar Tagen im Supermarkt: 




1 kg Patna Reis: 19 $ (= UY Pesos)
1 kg Mehl (000): 21 $
Schokoladen-Waffeln: 10 $
340 g Erdbeer-Marmelade (165 $/kg): 56 $
1 Liter Frischmilch: 20 $
250 ml Sahne: 52 $
680 g Zwiebeln (26 $/kg): 18 $
470 g Möhren (49 $/kg): 23 $
4 brasilianische Bananen (35 $/kg): 19 $
1 Huhn á 2,9 kg (86 $/kg): 245 $ 
1,15 kg Rindfleisch (Schulter) (220 $/kg): 252 $

Der ganze Einkauf hat bei Super Rodi 735 Pesos (rund 22 Euro) gekostet. 

Montag, 11. Juli 2016

Brasilien feiert „Tag des Pizza“

Seit dem Jahr 1985 wird in Brasilien am 10. Juli der „Tag des Pizzas“ (Dia da Pizza) gefeiert. Die würzig belegten Fladenbrote sind im größten Land Südamerikas begehrt, täglich verzehrt die Bevölkerung mehr als eine Million Pizzen. Die Megametropole São Paulo gilt als die nationale Hauptstadt der kulinarischen Gaumenfreude, täglich werden in über 8.000 Pizzarien 572.000 verschiedene Varianten konsumiert. Supermärkte locken am Sonntag mit der Prämierung von Rezepten, riesige ausgestanzte Teigfladen werden zu Sonderpreisen verkauft.

Die würzig belegten Fladenbrote sind im größten Land Südamerikas begehrt, täglich verzehrt die Bevölkerung mehr als eine Million Pizzen (Fotos: Latinapress Dia da Pizza)

Der Pizza-Hunger in Brasilien hat allerdings auch seine Schattenseiten. Da die Pizzen hauptsächlich in mit Holz befeuerten Öfen gebacken werden, steigt die Luftverschmutzung besonders in São Paulo. Laut einer aktuellen Studie werden für den Pizzabedarf São Paulos jeden Monat über 7.500 Hektar Eukalyptuswald gefällt, im Jahr werden insgesamt 307.000 Tonnen Holz verfeuert.

latina-press

Sonntag, 10. Juli 2016

Feria Gastronómica der Alliance Francaise

Die Alliance Francaise lud gestern zu einer "Feria Gastronómica" nach Montevideo ein (Bulevar Artigas 1271, Tel. 2400 0505, Mail: recepcion@alianzafrancesa.edu.uy).




In den Räumlichkeiten waren Tische und Stände aufgebaut. Es war später Vormittag und es tummelten sich schon allerhand Besucher dort. 


Donnerstag, 7. Juli 2016

Ein Warenkorb im Supermarkt

Wir werden immer wieder gefragt, was das Leben in Uruguay kostet. Nun, das kann man pauschal nicht beantworten. Aber wir haben heute einmal einen für uns mehr oder weniger beispielhaften Warenkorb in unserem Stamm-Supermarkt "Super Rodi" gefüllt.

Lieber Blog-Besucher, wir sind umgezogen!
Den kompletten Beitrag finden Sie hier:


Mittwoch, 22. Juni 2016

Heimatgefühle

Bei Tienda Inglesa ist noch bis 25. Juni Französich-Belgische Woche. 



Bei den angebotenen Produkten bekommen wir schon mal Heimatgefühle nach Frankreich...




Die Preise sind allerdings teilweise echt unterirdisch ;-)  



Aber es sind echt leckere Sachen dabei! 

Donnerstag, 16. Juni 2016

Immer mehr Hunger-Aufstände erschüttern Venezuela

Die Wirtschaftskrise im südamerikanischen Staat Venezuela erreicht immer erschreckendere Ausmaße. In den letzten Tagen wurden landesweit unzählige mit Lebensmittel beladene Lastkraftwagen geplündert, Hunderte Läden/Supermärkte (Küstenstadt Cumana) und Verteilerzentren gestürmt und ausgeraubt. Bei den Hunger-Protesten wurden mindestens vier Menschen getötet, Hunderte Demonstranten festgenommen. Nach 17 Jahren unter den „Chavistas“ ist Venezuelas sozialistischer Traum wie eine Seifenblase geplatzt, „Wir wollen essen“, skandiert die aufgebrachte Bevölkerung.

Die Opposition warnt bereits seit Wochen vor der Gefahr einer sozialen Explosion, die berechtigten
Worte der Angst verhallen bisher ungehört (Fotos: Twitter)

Samstag, 11. Juni 2016

Lokale Komitees in Venezuela verbessern Versorgungslage

Staatlich geförderte Bürgerkomitees übernehmen Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. Opposition übt trotz Erfolgen scharfe Kritik

Caracas. In Venezuela haben sogenannte "Lokale Komitees zur Versorgung und Produktion" (Comités Locales de Abastecimiento y Producción, CLAP) ihre Arbeit aufgenommen. Die Verteilung von Nahrungsmitteln über die staatlich geförderten Bürgerkomitees soll die Versorgungslage verbessern und den Schwarzmarkt ausschalten.

Die lokalen Komitees versorgen die Bevölkerung direkt mit günstigen Lebensmitteln
UELLE: AVN.INFO.VE

Mittwoch, 25. Mai 2016

Lateinamerika und Karibik: EU genehmigt Zusammenschluss von Brauereigiganten

Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme von SABMiller durch den weltgrößten Brauereikonzern AB InBev nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt. Dieser Zusammenschluss würde die beiden größten Brauereiunternehmen der Welt miteinander verbinden. Die Genehmigung ist an die Bedingung geknüpft, dass AB InBev nahezu das gesamte europäische Biergeschäft von SABMiller verkauft.

AB InBev produziert in Brasilien unter anderem die Biermarke "Brahma" (Foto: AB Inbev Brasil)

Montag, 23. Mai 2016

Restaurant Francis

Immer wieder liest oder hört man, man könne in Uruguay nicht wirklich gut essen. Oder die Vielfalt sei nicht da und überall bekomme man mehr oder weniger das Gleiche. 
Das mag auch in vielen Ecken des Landes so sein. Ganz sicher aber nicht in Montevideo und hier insbesondere im Stadtteil Punta Carretas.


Mercado del Puerto, Montevideo
Punta Carretas ist ein recht ruhiger Stadtteil, sehr zentral in Montevideo gelegen und bietet alle Services, die man sich so wünscht. Und hier ist auch die Dichte an guten Restaurants recht hoch, was vielleicht auch am Klientel liegen mag. Oder aus einer Kombination mehrer Faktoren. Ist auch egal... Wenn man auf der Suche nach etwas Besonderem ist, sollte man hier einmal um die Häuser ziehen und eines der vielen Restaurants aufsuchen. Auswahl, auch an internationaler Küche ist auf jeden Fall da. Es findet sich die gehobene Küche ebenso, wie mexikanische, italienische und, ganz neu, auch ein original japanisches Restaurant (PequeñITO). 



Montag, 9. Mai 2016

Tourismus Lateinamerika: Peru entwickelt touristische Quinoa-Route

Im Rahmen des Weltforums für gastronomischen Tourismus, das vom 27. bis 29. April in Lima stattfand, vereinbarten Gastgeber PROMPERÚ und Mitausrichter UNWTO ein erstes gemeinsames Pilotprojekt für gastronomischen Tourismus in der Destination Peru: die Quinoa-Route soll dem Besucher eine neue Reiseerfahrung ermöglichen, während der Produktionszentren besucht, spannende Fakten über Anbau und Herstelllung vermittelt und Einblicke in den Alltag der Quinoa-Bauern gewährt werden. Quinoa ist ein wichtiges Exportprodukt und tief mit der Geschichte des Landes verwurzelt. Das Pilotprojekt soll als Beispiel für weitere ähnliche Projekte in verschiedenen Teilen des Landes genutzt werden, um so die touristischen Innovation im Land voranzutreiben.

Anbau von Quinoa ist bis in Höhen von 4.000 Metern verhältnismäßig einfach
(Fotos: Screenshot YouTube/PromPeru)

Samstag, 9. April 2016

Dulce de leche - Das Nutella Lateinamerikas

Drei Kilo Dulce de leche essen die Menschen in Südamerika pro Jahr. Die Süßigkeit ist dort fast schon eine Frage nationaler Identität.

Das Nutella Lateinamerikas: Drei Kilo Dulce de leche essen die Menschen in Südamerika pro Jahr
Man muss es einfach mal selbst versucht haben. Milch. Zucker. Vanille. Für eine echte „Dulce de leche“ kochen die Zutaten stundenlang, bis sie die perfekte Konsistenz haben. Nicht zu flüssig, nicht zu fest, irgendwo zwischen Honig und Schokocreme, so fließt die süße Köstlichkeit langsam und zäh vom Löffel.



Freitag, 8. April 2016

Neues Leopoldo Gross Outlet

Seit November 2015 gibt es ein neues Outlet des Importeurs und Großhändlers Leopoldo Gross hinter dem Flughafen in Montevideo. Man hat an der Ruta 102 für fast 5 Millionen USD auf 5600 m² ein neues Verwaltungsgebäude mit Logistikzentrum und Outlet errichtet. So kann man sich den Weg in den Kern Montevideos sparen, wenn man an der Küste wohnt.




Dienstag, 29. März 2016

Argentinien: Größter Schokohase der Welt wiegt drei Tonnen

In der argentinischen Küstenstadt Miramar, 450 Kilometer südlich der Hauptstadt Buenos Aires, wurde am Ostersonntag (27.) ein 5,20 Meter großer und drei Tonnen schwerer Osterhase aus Schokolade enthüllt. „In den letzten sechs Jahren haben wir Riesen-Ostereier produziert. Nachdem andere Städte unsere Kreationen kopierten, haben wir uns dieses Jahr für einen Osterhasen entschieden“, so Carlos Pagliardini, Tourismusminister von Miramar, in einem Interview mit lokalen Medien.


Montag, 21. März 2016

Argentinien importiert Rinder aus Uruguay

Argentiniens neue Regierung erlaubt die Einfuhr von Rindern aus dem Nachbarland Uruguay. Damit soll der jahrelang rückläufige Bestand aufgestockt werden. Die Fleischindustrie geht nicht davon aus, dass die Maßnahme groß wirkt.
Der Import von lebenden Rindern aus Uruguay ist erstmals seit mehr als 20 Jahren wieder erlaubt, wie Agra-Europe berichtet. Damit soll der Bestand in Argentinien aufgestockt werden. Dieser ist seit Jahren rückläufig.


Sonntag, 20. März 2016

Eigene Ananas in Uruguay

Klar gibt es auch in Uruguay Ananas, aber hier ist es noch einmal um Klassen einfacher die leckeren Früchte selbst nachzuziehen. Man muss nur den "Grünzeuganteil", der möglichst noch schön grün sein sollte, sauber von der Frucht entfernen und das Fruchtfleisch mit einigen Blättern so weit zurücknehmen das so etwas wie Wurzeln zum Vorschein kommen. Das kann man dann etwas trocknen lassen und später einpflanzen. Wir haben das in Deutschland oft versucht, aber der Sommer war wohl meist zu kurz. Eigentlich hatten wir nach 2 Jahren auch hier nicht mehr mit einer Blüte gerechnet, aber Anfang Februar sah es dann so aus.






Freitag, 18. März 2016

Erntezeit - Melon-Weeks

Wie schon vor einigen Wochen berichtet, wächst in einem der neuen Beete unseres Gartens eine Wassermelone.

Die hatte sich durch den Kompostanteil in der Erde selbst ausgesät. Bei der ersten Melone waren wir noch zu schnell und sie war mit über 10 kg noch nicht reif. Jetzt kam die Zweite an die Reihe. Mit etwas über 14 kg kein Leichtgewicht.


Sonntag, 24. Januar 2016

Was wächst denn da?

In unseren neuen Pflanzbeeten, die mit viel eigenem Kompost, Sand und Muttererde aufgefüllt wurden, hat sich selbst ein Pflänzchen angesiedelt. 

Nein, das nicht... Das sind Maya und Darth Vader. 



Aber hier: 



Es wuchs rasend schnell und wir ließen ihm mal einfach freien Lauf.