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Donnerstag, 22. September 2016

Papst besucht Argentinien, Chile und Uruguay im Paket

Der chilenische Botschafter am Heiligen Stuhl, Mariano Fernandez Amunategui, hat eine Reise von Papst Franziskus nach Argentinien, Uruguay und Chile angekündigt. Das aus Argentinien stammende Kirchenoberhaupt habe ihm in einer Privataudienz erklärt, dass er die drei Länder in einer gemeinsamen Reise besuchen werde, sagte Fernandez der argentinischen Nachrichtenagentur Telam laut Kathpress.

Der Papst reist auch in sein Heimatland - © APA (AFP)

Mittwoch, 21. September 2016

UN-Vollversammlung: Argentinien nimmt mehr Flüchtlinge aus Syrien auf

Während seiner Rede auf der 71. UN-Vollversammlung in New York hat Argentiniens Präsident Mauricio Macri bekannt gegeben, dass das südamerikanische Land „die Quote von Flüchtlingen aus Syrien erweitern wird“. Nach seinen Worten gilt dieses Vorhaben mit „Vorrang für Familien mit Kindern“. Macri bekräftigte, dass Argentinien „bereit ist, das 21. Jahrhundert zu betreten“ und seine „Rolle in der internationalen Gesellschaft ausüben wird“.

Argentiniens Präsident Mauricio Macri bei seiner Rede in New York
(Foto: Casa Rosada están licenciados bajo
Creative Commons Reconocimiento 2.5 Argentina License)

„Wir leben in einer zunehmend gewalttätigen Welt, in der ein radikaler Extremismus unschuldige und gefährdeten Bevölkerungsgruppen bedroht. In den letzten Jahren hat sich dieses Phänomen verschlechtert/ausgebreitet und um es zu stoppen, ist die internationale Zusammenarbeit unverzichtbar“, so Macri.

Morales will Bolivien durch Binnenmarkt und Gasexport stärken

Die Regierung Morales strebt Stärkung der Lebensmittelindustrie an. Südamerikanisches Land will auch Paraguay mit Gas beliefern

La Paz. Präsident Evo Morales hat die Bevölkerung in Bolivien dazu angehalten, nationale Produkte zu konsumieren. Dies ist Teil seiner Strategie, die wirtschaftliche Entwicklung voran zu treiben und den Binnenmarkt zu stärken. Der Andenstaat strebt außerdem die Rolle als wichtigster Energieversorger Südamerikas an.

Boliviens Staatsoberhaupt Evo Morales will die Wirtschaft
stärken QUELLE: XAVIER GRANJA CEDEÑO
 CANCILLERÍA DEL ECUADOR LIZENZ: CC BY-SA 2.0

Montag, 19. September 2016

Spanische Waffen zur Niederschlagung sozialer Proteste in Peru

Peru ist Hauptimporteur von Waffen aus Spanien. Häufig Einsatz durch Militär und Polizei. Über 50 Menschen bei Protesten gestorben

Lima/Madrid. Peru ist der weltweit wichtigste Importeur von Waffen aus Spanien. Einem Bericht des spanischen Nachrichtenportales Tercera Informacion zufolge hat der südamerikanische Staat allein im letzten Jahr Waffen im Wert von rund 15 Millionen Euro aus Spanien gekauft. Dabei sind allein in den letzten Jahren unter Ex-Präsident Ollanta Humala (2011-2016) mehr als 50 Personen während sozialer Unruhen getötet worden, 750 wurden verletzt.

Gegen Proteste setzen die Sicherheitskräfte in Peru häufig Waffen ein, viele
davon kommen aus Spanien - QUELLE: DESINFORMEMONOS.ORG

Sonntag, 18. September 2016

Früherer Guantanamo-Häftling darf in Uruguay Hungerstreik fortsetzen

Montevideo (AFP) Ein syrischer ehemaliger Guantanamo-Häftling darf in Uruguay seinen Hungerstreik fortsetzen, mit dem er eine Zusammenführung mit seiner Familie erzwingen will. Ein Richter in Uruguay urteilte am Freitag, dass der 45-jährige Dschihad Dijab seinen Protest fortsetzen darf, ohne zur Zwangsernährung ins Krankenhaus gebracht zu werden. Der Syrer war 2014 aus dem Gefängnis auf Kuba freigelassen und nach Uruguay gebracht worden. - zeit.de

Quelle: AlJazeera/Reuters

Samstag, 17. September 2016

Frankfurt – Brasilien: Erfolgreicher Rauschgiftspürhund Fee

Am 12. Juli 2016 stellten Zollbeamte des Hauptzollamts Frankfurt am Main 2,5 Kilogramm Kokain in einem Reisekoffer aus Sao Paulo (Brasilien) sicher. Zunächst kontrollierte ein Hundeführer mit seinem Rauschgiftspürhund Fee das Transitgepäck. Beim Abschnüffeln der Koffer zeigte der Zollhund reges Interesse an einem blauen Hartschalenkoffer. Bei der manuellen Kontrolle des Gepäckstücks stellte der Beamte eine auffällige Verdickung der Seitenwände fest. Beim Anbohren dieser Wände trat ein weißes Pulver hervor, welches im Rauschgiftschnelltest auf Kokain positiv reagierte.

Hund Fee das Transitgepäck. Beim Abschnüffeln der Koffer zeigte der Zollhund reges Interesse an einem blauen Hartschalenkoffer (Foto: Zoll)

Gewerkschaften in Brasilien planen Generalstreik

Verbände rufen zum Widerstand gegen neoliberale Politik auf. De-facto-Regierung von Staatschef Temer will Arbeiterrechte einschränken

Rio de Janeiro. Brasilianische Gewerkschaftsverbände planen für den 22. September eine landesweite Arbeitsniederlegung. Damit soll ein erster Schritt in Richtung Generalstreik gemacht werden. Mit der Niederlegung der Arbeit wollen sich die Arbeitnehmerverbände gegen die De-facto-Regierung unter Michel Temer und die geplanten Einschränkungen der Arbeiterrechte zur Wehr setzen. Der Gewerkschaftsverband Central Única dos Trabalhadores (CUT) mobilisiert unter allen Berufsgruppen für die Arbeitseinstellung am kommenden Donnerstag.

Aufruf zum Streik in Brasilien von der CUT für den 22. September
QUELLE: HTTP://CUT.ORG.BR

Mittwoch, 14. September 2016

Argentinien will Malwinen-Vertrag mit London neu verhandeln

Gespräche zu Erdölförderung im maritimen Gebiet und zu Flügen auf die südatlantischen Inseln. Konsultationen sind Teil der Annäherungsstrategie der neoliberalen Regierung

Buenos Aires/London. Die argentinische Regierung will erneut mit Großbritannien über die Förderung der Erdöl- und Erdgasvorkommen im Seegebiet der Malwinen-Inselgruppe (Falkland-Inseln) verhandeln. Das sagte Argentiniens Außenministerin Susana Malcorra in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Télam im Rahmen einer Konferenz über die UN-Friedensmissionen in der vergangenen Woche in London. Die Regierungen beider Länder äußerten dort Interesse, die Übereinkunft über die Malwinen-Inseln neu zu verhandeln.

Auf die Malwinen (Falkland-Inseln) im Südatlantik erheben Großbritannien und
Argentinien Anspruch - QUELLE: BAMSE LIZENZ: CC BY-SA 2.5

Samstag, 10. September 2016

Regierungspartei in Brasilien soll Schmiergelder erhalten haben

PMDB von De-facto-Präsident Temer habe als Parteispenden getarnte Bestechungsgelder kassiert. Staatsanwaltschaft präsentiert erste Details

Brasília. In Brasilien soll die Partei von Staatschef Michel Temer in mehreren Fällen Bestechungsgelder angenommen haben. Die brasilianische Zeitung Folha de S.Paulo veröffentlichte Informationen aus einem vorläufigen Untersuchungsbericht des Obersten Gerichtshofes Brasiliens. Die höchsten Summen gab es nach Berichten brasilianischer Medien im Zusammenhang mit dem umstrittenen Bau des weltweit drittgrößten Mega-Kraftwerk Belo Monte am Xingu-Fluss im Amazonas-Gebiet. Inzwischen wird gegen sechs der zehn am Bau beteiligten Firmen ermittelt. Auch zwei deutsche Unternehmen sind an dem Projekt beteiligt. Die Münchener Re, eine der weltweit führenden Rückversicherungsgesellschaften,  und der Technologiekonzern Siemens.

Muss Michel Temer in Brasilien bald mehr Korruption beichten?
QUELLE: ANDERSON RIEDEL

Brasilien: Olympische Spiele heizen Inflation an

Die Inflation in Brasilien hat sich während der Olympischen Spiele im August auf fast neun Prozent beschleunigt. Gründe dafür waren unter anderem ein Anstieg der Preise für Dienstleistungen in Rio de Janeiro und die Reduzierung der Aussichten auf eine Senkung der Zinssätze. Die Verbraucherpreise, gemessen durch den Benchmark Verbraucherpreisindex (IPCA), stiegen laut Angaben des brasilianischen Institut für Geographie und Statistik (IBGE) im August dieses Jahres um 8,97%, im Vormonat lag der Index bei 8,74%.


Die Preise der Hotelzimmer und Kosten für Nahrungsmittel lagen im August in Rio weit über dem nationalen Durchschnitt. Dagegen fielen in anderen Städten des größten Landes in Lateinamerika die Lebensmittelpreise nach einem unerwarteten Anstieg in den Vormonaten. Dies deutet darauf hin, dass sich die Inflation landesweit abschwächt und zum Ende des Jahres bei knapp 7% liegen dürfte.

Mittwoch, 7. September 2016

Brasilien legalisiert Haushaltstricks, die Präsidentin das Amt kosteten

Nach der Amtsenthebung von Dilma Rousseff hat die De-facto-Regierung die Politikerin per Gesetz entlastet. Absetzung bleibt dennoch bestehen

Brasília. Nur zwei Tage nach der Amtsenthebung der gewählten Präsidentin von Brasilien, Dilma Rousseff, hat die De-facto-Regierung von Michel Temer ein neues Gesetz verabschieden lassen, das die Haushaltstricks der abgesetzten Politikerin fortan legalisiert. Das Gesetz war von der linksgerichteten Politikerin noch selbst eingebracht und am 25. Juli in erster Lesung genehmigt worden. Bei der Verabschiedung wurde es gelobt: Es handele sich um eine wichtige Flexibilisierung der Haushaltspolitik, die eine bessere Handhabung der Haushaltsmittel ermögliche.

Demonstranten in Brasilien fordern Neuwahlen - QUELLE: AGENCIA BRASIL

Freitag, 2. September 2016

Venezuela: Mehr als eine Million Menschen strömen nach Caracas

eit den frühen Morgenstunden strömen Zehntausende Menschen zu Fuß in die venzolanische Hauptstadt Caracas. Mit einer Demonstration wollen die Gegner von Nicolás Maduro ein Referendum gegen das bei einem Großteil der Bevölkerung unpopulären Präsidenten erzwingen. Das Regime hatte vor Tagen den Verkauf von Bustickets in die Hauptstadt ausgesetzt, 10.000 zusätzliche Sicherheitskräfte wurden zusammengezogen und sperrten bereits vor Stunden wichtige Zufahrtsstraßen und die Eingänge zur Metro.

Seit den frühen Morgenstunden strömen Zehntausende Menschen zu Fuß in die
venzolanische Hauptstadt Caracas (Fotos: Capriles-Amilcar Mora y
Lenin Morales /Primero Justicia Zulia, LilianTintori,MUD)

Tödlicher Angriff auf Militär-Patrouille in Paraguay

Asunción. Am vergangenen Samstag sind bei einem Bombenanschlag der Guerilla-Organisation Armee des Paraguayischen Volkes nahe der paraguayischen Stadt Horqueta acht Soldaten ums Leben gekommen. Der Konvoi der Anti-Guerilla-Einheit FTC war in der von Armut geprägten nördlichen Region Concepción unterwegs, als am Straßenrand ein Sprengsatz detonierte. Guerilla-Kämpfer eröffneten daraufhin das Feuer auf die Sicherheitskräfte. Fünf Soldaten starben noch während des Angriffs, drei weitere erlagen im Krankenhaus ihren Verletzungen. Paraguays Präsident Horacio Cartes versprach nur Stunden nach dem Attentat "einen Frontalkrieg gegen die Drogen-Terroristen aus dem Norden".

Militäreinsatz im Norden Paraguays gegen die EPP
QUELLE: DESINFORMEMONOS.ORG

Donnerstag, 1. September 2016

Parlamentarischer Putsch in Brasilien

Rechte Senatsmehrheit setzt Präsidentin Rousseff ab. Vorangegangene Debatte machte deutlich, dass ein Machtwechsel aus politischen Gründen gewollt ist

Brasília. Der brasilianische Senat hat gestern mit 61 Stimmen für die Amtsenthebung von Präsidentin Dilma Rousseff gestimmt. Dagegen votierten 20 Senatoren und Senatorinnen, es gab keine Enthaltungen. Damit fiel das Ergebnis überraschend deutlich aus. Unterstützer der 2014 gewählten Präsidentin hatten bis zum Schluss gehofft, während der einwöchigen Sitzung ausreichend Senatoren zu überzeugen, damit die notwendige Zweidrittelmehrheit von 54 Stimmen nicht zustande kommt. Im Verlauf der Debatte wurde deutlich, dass Rousseff keine kriminellen Handlungen nachgewiesen werden können, sondern ein Machtwechsel aus politischen Gründen gewünscht wird. In einer zweiten Abstimmung entschied sich der Senat dagegen, Rousseff bis 2026 die passive Wählbarkeit in alle öffentlichen Ämter zu entziehen. Mit 42 Ja-Stimmen, 36 Nein-Stimmen und drei Enthaltungen wurde die Zweidrittelmehrheit in diesem Fall nicht erreicht.

Abstimmung im Senat: 61 Stimmen für, 20 gegen die Absetzung Rousseffs
QUELLE: MARCELO CAMARGO/AGÊNCIA BRASIL

Mittwoch, 31. August 2016

Deutscher Sektenführer in Uruguay ermordet

Im südamerikanischen Land Uruguay ist am Sonntag (28.) die Leiche eines deutschen Staatsbürgers gefunden worden. Nach Angaben der Justiz handelt es sich um den 61-jährigen Arno Wollensak. Laut ersten forensischen Untersuchungen war der an einem Strand in La Floresta (Departemento Canelones) gefundene Leichnam an Händen und Füßen gefesselt, über dem Kopf war ein Sack gestülpt. Der Ermordete aus Oerlinghausen bei Bielefeld galt als Führer einer Sekte, die unter dem Namen „Ramtha“ oder „Licht-Oase“ (Oasis de Luz) bekannt wurde. Seinen Mitgliedern versprach der Guru den Aufstieg in göttliche Sphären.

Strand La Floresta - Der Ort des Geschehens ist keine 5m von uns entfernt.

Sonntag, 28. August 2016

Marihuana-Verkauf in Uruguay mit Startschwierigkeiten

Montevideo. Der legale Verkauf von Marihuana in uruguayischen Apotheken steht kurz vor dem Start. Wie die Drogenaufsichtsbehörde (JND) vergangene Woche mitteilte, werde die Registrierung für Kunden in den "nächsten Tagen" beginnen.

Allerdings gibt es bei dem Vorhaben Schwierigkeiten. So hinkt man in der Produktion den eigenen Ansprüchen hinterher. In den beiden staatlich lizenzierten Anbauunternehmen werden für das kommende Jahr voraussichtlich vier Tonnen Marihuana produziert, was bei einer Konsumentenzahl von geschätzten 128.000 lediglich 31 Gramm pro Person bedeuten würde. Ein noch größeres Hindernis besteht darin, dass sich landesweit nur knapp 50 von 1.200 Apotheken für den Verkauf registriert haben respektive für den Verkauf zugelassen wurden.

Begeisterung nach der Abstimmung im Parlament über das Marihuana-Gesetz im
Dezember 2013 - QUELLE: LAMARIHUANA.COM

Montag, 22. August 2016

Chile setzt auf Windparks aus Deutschland

wpd hat an Chiles historisch größter Ausschreibung für Stromlieferungen teilgenommen und sich im Markt behauptet. Wie das Energieministerium am Mittwoch abend offiziell bekannt gab, erhielten drei teilnehmende wpd Projekte einen Zuschlag. Damit sichert sich wpd sogenannte „Power Purchase Agreements“ (PPA) über 786,8 GWh im Jahr mit 20 Jahren Laufzeit ab 2021. „Das gesamte Team freut sich sehr über diesen großen Erfolg und geht hochmotiviert in die nächste Projektphase“, so wpd Vorstand Dr. Hartmut Brösamle. „wpd wird die Projekte mit einem Volumen von 350 MW nun mit Hochdruck weiter entwickeln – wir haben also viel vor!“

Freitag, 19. August 2016

Möglicher Putschversuch in Venezuela: Härter reagieren als der türkische Präsident

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro will auf einen möglichen Putschversuch durch die Opposition weitaus härter reagieren als der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan. „Haben Sie gesehen, was in der Türkei passiert ist? Erdogan wird wie ein Säugling/Kind aussehen im Vergleich zu dem, was die Bolivarische Revolution tun wird, wenn die Rechten die Grenze überschreiten“, so Maduro im venezolanischen TV.

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro lebt in seiner eigenen Welt (Foto: Archiv)
Seit dem gescheiterten Putschversuch des Militärs am 15. Juli sind in der Türkei 40.029 Verdächtige festgenommen worden. Folter von Gefangenen, Einschränkung der Pressefreiheit, Verhaftunsgwellen im ganzen Land: Nach dem gescheiterten Militärputsch hat Amnesty International in der Türkei zahlreiche Menschenrechtsverletzungen dokumentiert. Der Putschversuch kostete mindestens 208 Menschen das Leben, mehr als 1.400 Personen wurden verletzt. Inzwischen wird immer deutlicher, dass die Regierung die Situation nach dem Putsch ausnutzt, um gegen tatsächliche und vermeintliche Kritikerinnen und Kritiker vorzugehen.

zum TV-Auschschnitt auf Youtube

Dienstag, 16. August 2016

Lateinamerika: 122 Umweltschützer im Jahr 2015 ermordet

Lima. Die Zahl der weltweit ermordeten Umweltschutzaktivisten hat im Jahr 2015 einen neuen Höhepunkt erreicht. Die in London ansässige Menschenrechtsorganisation Global Witness spricht von einem Anstieg um 59 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 122 der insgesamt 185 Todesopfer im vergangenen Jahr wurden in Lateinamerika ermordet.

Grafik getöteter Umweltschutzaktivisten weltweit (2010-2015), Spitzenreiter ist Brasilien
mit 207 Ermordungen  - QUELLE: WWW.GLOBALWITNESS

Olympische Spiele Brasilien: TV-Kamera stürzt in Menschenmenge

Eine über dem Olympiapark (Barra da Tijuca) hängende TV-Kamera ist aus bisher unbekannten Gründen am Montagnachmittag (15.) Ortszeit aus ihrer Verankerung gebrochen und in eine Menschenmenge gestürzt. Nach Berichten lokaler Medien wurden drei Frauen leicht verletzt und mussten ärztlich behandelt werden. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall, als offenbar das Stahlsein brach. Ein Teil des Geländes wurde abgesperrt und evakuiert.

Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall, als offenbar das Stahlsein brach (Fotos: Reprodução/TV Globo)
Das Gerät gehört dem Unternehmen „Olympic Broadcasting Service“ (OBS), das dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) angehört und offizielle Bilder während der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro überträgt.

weitere Informationen und Bilder bei latina-press