Sechs Menschen sind am Neujahrstag am Strand von Angra dos Reis im Bundesstaat Rio de Janeiro durch einen einschlagenden Blitz verletzt worden, darunter auch ein Kind. Ein Mann ist gestorben. Der Vorfall hat sich gegen 17 Uhr am Strand von „Vila Histórica de Mambucaba“ an der „Costa Verde“ Brasiliens nach einem abrupten Wetterwechsel ereignet.
Gewitter in Brasilien (Foto: Marcos Ozanan/Jornal A Plateia)
In Uruguay präsentiert sich der "goldene Oktober" so gar nicht frühlingshaft. Es ist windig, kalt und feucht, dank Nieselregen. Zu Hause brennt das Feuerchen im Kamin, am Strand ist es zugig und man sieht nur schlamm-braunes Wasser.
Es wird langsam wärmer, die Nächte sind nicht mehr so kalt. Die Pflanzen scheinen das auch zu merken und überall grünt und blüht es wieder. Sonntags am Strand ist auch wieder mehr los und sobald die Sonne es zulässt zeigt man sich in Sommerkleidung.
Am Sonntag Vormittag erkundeten wir zusammen mit Claudia die nähere Umgebung. Nach einem Besuch der Feria in Pinamar, fuhren wir, sofern möglich, entlang der Rambla bis Atlántida. In Marindia stießen wir auf diese kleine Anlage.
Hier hat jemand mit viel Fantasie, Holz, Steinen und Pflanzen eine kleine Oase geschaffen.
Die Pflanzen dort sind alle beschildert.
Es gibt einen Spielplatz mit Schaukeln, Wippen und mehr.
Außerdem sahen wir ein Haus mit interessantem Baustil.
Befüllte Säcke bilden die Mauern zu diesem Gebäude.
Über Fortín de Santa Rosa...
... fuhren wir nach Villa Argentina de Atlántida. Das Wahrzeichen "El Águila" muss man schließlich mal gesehen haben :-) Leider konnte man nicht hinein bzw. auf die obere Plattform gehen, da alle Türen verschlossen waren.
Wir hatten strahlenden Sonnenschein, Frühlingstemperaturen und eine erstklassige Sicht.
Es waren viele Menschen unterwegs am Sonntag, alle genossen die Sonne, die warmen Temperaturen und das tolle Licht.
Trotz des Abschieds, der uns am Nachmittag bevorstand, war es ein wunderbarer Tag. Komm bald wieder Claudi, es gibt noch so viel zu erleben und zu sehen :-)
Den Samstag Vormittag verbrachten wir zu Hause und warteten auf den Tierarzt, der Minnies Ultraschalluntersuchung machte. Das Wetter war klasse und wir konnten die Zeit in der Sonne im Garten genießen.
Nach der Untersuchung fuhren wir entlang der Küste in Richtung Piriápolis. Zunächst machten wir aber einen Stopp im Nachbarort Parque del Plata, wo auf dem Fluss Solís Chico eine Regatta stattfand.
Der Wassertest am Solís Chico ergab: kalt, aber gar nicht sooo kalt, wie gedacht ;-)
Die Temperaturen auf unserem Thermometer im Garten: 3°C und dazu gab es Nebel. Es war echt ungemütlich draußen. Am Strand herrschte gähnende Leere. Man sah keine Jogger und keine Angler.
Auf den Straßen das gleiche Bild.
Die Sonne schaffte es später. Der Nachmittag war sonnig und schön!
Ein typischer Sonntag im Winter in Parque del Plata. Am Strand kräuseln sich ein paar Wellen. Die Angler könnten noch kommen.
Die Ferretería Nähe Calle 9 hat natürlich geöffnet, denn heute ist erster Spieltag der Copa America und dann sind hier auch wieder viel mehr Menschen, die vielleicht noch etwas kurz zuvor reparieren müssten!
"Rubia" wartet an der Bäckerei auf Futter oder auch nur auf Streicheleinheiten.
Wir wohnen in Las Toscas, direkt an der Grenze zu Parque del Plata. Da dieser kleine Ort alles bietet, was man für den Alltag in Uruguay so benötigt, erledigen wir dort auch fast alles. Und so schaut's hier aus, morgens kurz vor 9 Uhr, wenn die Welt noch in Ordnung ist. Am Strand tummeln sich die ersten Angler.
Die Straßen, hier die Rambla, sind außerhalb der Saison leer und ruhig.
Auf der Hauptstraße (Avenida Mario Ferreira), begegnet man höchstens Spaziergängern mit ihren Hunden, Gärtnern oder fleissigen Menschen, die die Straße vom Schmutz befreien.
Es gibt hier mehrere Ferreterias,
kleine Geschäfte, Kioske, Friseurläden usw.
Auch eine eine Apotheke gibt es hier
und eine Abitab-Bezahlstelle. Hier kann man Rechnungen bezahlen, Handys aufladen, Termine bei diversen Behörden machen, Geld anweisen und vieles mehr.
Dann gibt's hier natürlich auch unseren Lieblings-Supermarkt Super Rodi, in dem das Einkaufen manchmal zum echten Erlebnis wird :-)
Bei uns um die Ecke ist die Polizeistation
sowie ein Laden, in dem Eiswürfel in großen Tüten verkauft werden, die in der Halle hintendran produziert werden. Im Sommer echt ein Hit!
Es gefällt uns hier! Wir erreichen alles schnell und bequem z. B. auch mit dem Fahrrad, wir haben viele Geschäfte und Services, alles in allem haben wir hier also eine gute Infrastruktur.
Die Temperaturen sanken nun auch in unserem Wohnzimmer und draußen ist es herbstlich ungemütlich. Am Strand sah es heute morgen um 9 Uhr so aus:
Da wir beide noch immer etwas erkältet sind, Doris ziemlich ungesund hustet und pfeift und Reinhard rücken-lahm in den Seilen hängt, wurde es Zeit den Ofen anzuwerfen.
Klar hätten wir auch einfach die Klimaanlage anmachen können, aber das wäre ja nur halb so schön und gemütlich...
Auch Cuchilla Alta ist außerhalb der Saison ein ziemlich verschlafenes Nest. Am Strand findet man auf der einen Seite endlosen Sandstrand...
... und auf der anderen Seite Felsen.
Außer einigen Wasservögeln sind wir niemandem begegnet. Und der Kollege hier schaute auch schon ganz skeptisch ;-) Er fühlte sich offenbar etwas gestalkt...
Außerdem sind dort oft richtig gute Wellen zu finden.
Es ist auf jeden Fall einen Ausflug wert, ob während oder außerhalb der Saison :-)