Mit dem Strafrecht lässt sich Drogenhandel nicht wirksam regulieren. Das zumindest glaubt Milton Romani vom urugayischen Drogenausschuss.
taz: Herr Milton Romani, wird Uruguay zum Cannabisparadies?
Milton Romani: In Uruguay war und ist der Besitz jeglicher Drogen für den persönlichen Gebrauch nicht strafbar. Immer schon war eine vernünftige Menge erlaubt und was vernünftig ist, bestimmte ein Richter. Bisher wurde der Cannabismarkt über das Strafrecht reguliert, mit Strafen, Repressionen und Einschränkungen. Diese Form der Regulierung ist jetzt durch eine andere Marktregulierung ersetzt. Deshalb kann von einer Liberalisierung keine Rede sein. Es wird einen regulierten Markt für Cannabis geben. Und das alles gilt nur für Uruguayer.
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| In Montevideo wächst das Gras in den Himmel. |